BZÖ-Strutz: Hohn, wenn Pensionisten besser als Aktive aussteigen

Wien (OTS) - "Es kann nicht sein, dass Lohnerhöhungen unter den Pensionsanhebungen bleiben. Das ist ein fatales Signal an die beruflich aktive Bevölkerung, ebenso an die Jugend und bringt den Generationenvertrag, als eine der wichtigsten Säule des Sozialstaates, ins Wanken", kritisierte heute BZÖ-Generalsekretär Abg. Dr. Martin Strutz. "Es ist ein Hohn, wenn die Pensionisten mit einem höheren Plus als die Metaller aussteigen", so Strutz weiter.

"Die mächtigen Pensionisten-Vertreter Blecha und Khol haben sich nur deshalb bei der Regierung durchgesetzt, weil sie parteiintern für Kanzler Faymann und seinem Vize Pröll billige Stimmen bringen", vermutet Strutz.

"Abgesehen von dieser Ungerechtigkeit brauchen wir ein zukunftsträchtiges und beitragsorientiertes Modell, das auch für die jungen Menschen sicherstellt, dass ihren jetzt geleisteten Beiträgen auch in der Zukunft eine entsprechende Pensionsleistung gegenüberstehen wird. Schon ab 2011 will das BZÖ ein einheitliches Pensionsrecht für alle. Unser Modell sieht die Vereinheitlichung von Pensionsbeiträgen und Pensionsleistungen, sowie ein einheitliche Pensionsversicherungsanstalt für alle vor. Herzstück dabei ist ein transparentes Einzahlungskonto, aus dem jeder seinen Kontostand, Ansprüche und wann er mit welchen Bezügen in Pension gehen kann ersehen", erklärte Strutz.

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