mobilkom austria macht digitalen Alltag der Kinder bewusst

Wien (OTS) -

  • Expertenrunde diskutierte bei der Veranstaltungsreihe ROUNDABOUT KIDS zum Thema "Digital Natives - das Leben unserer Kinder mit Handy, Internet, Facebook & Co."
  • Kinderstudie 09 von market und mobilkom austria: Freunde sind in der Freizeit das wichtigste, Handy und Internet sind unverzichtbar

Mehr als die Hälfte der österreichischen 6- bis 14-Jährigen verfügt über ein eigenes Handy sowie einen eigenen Laptop oder Computer, so die Kinderstudie 09 von mobilkom austria, die im Rahmen der jährlichen Kinderstudie des Instituts market durchgeführt wird. Während Eltern die Erreichbarkeit und Sicherheit als Kaufmotiv sehen, schätzen die Kids die Zusatzfunktionen und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung mit Spielen und Social Networks wie Facebook und YouTube. Die wichtigsten Ergebnisse zur "Generation Social Media" wurden gestern im Rahmen der Veranstaltungsreihe ROUNDABOUT KIDS diskutiert.

"Wir erleben die erste Generation von Kindern und Jugendlichen, die mit Handy und Internet groß werden. Mehr als die Hälfte der Kinder in Österreich verfügt über ein eigenes Handy sowie einen Computer. Sie sind daheim in der 'digitalen Welt', nutzen Zusatzfunktionen am Handy und sind sozial vernetzt via Facebook und YouTube. Sie sind 'Digital Natives'", fasst Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin mobilkom austria, die Ergebnisse der aktuellen Kinderstudie 09* und der Veranstaltung ROUNDABOUT KIDS zusammen. Der führende Mobilfunkanbieter beleuchtet in einer jährlichen Studie gemeinsam mit market die Verhaltensweisen der österreichischen Kinder, deren Erfahrungen und Gefährdungen im Zusammenhang mit Handy und Internet. "Mit unserem Engagement möchten wir die Bedürfnisse, Wünsche und Ansichten der Kinder und Jugendlichen aufzeigen und gleichzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien und Kommunikationstechnologien unterstützen", so Elisabeth Mattes, Initiatorin der seit 2003 laufenden Veranstaltungsreihe ROUNDABOUT KIDS.

Digital Natives - daheim in der Digitalen Welt?

Wie die neuen Medien die "Generation Social Media" beeinflussen, hinterfragte der diesjährige ROUNDABOUT KIDS unter dem Motto "Digital Natives - das Leben unserer Kinder mit Handy, Internet, Facebook & Co.". Eine Expertenrunde mit Dr. Christine Feil, Deutsches Jugendinstitut München, Dr. Franz Schuh, Philosoph, Schriftsteller und Kulturpublizist, und Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin mobilkom austria, diskutierte gestern unter der Leitung von Michael Kerbler, Moderator der Ö1 Sendereihe "Im Gespräch".

"Das Internet hat in der Familie Einzug gehalten wie andere Medien - TV oder Radio - auch", fasst Dr. Christine Feil die aktuelle Situation zusammen. Und ergänzt zum Nutzungsverhalten: "Kinder suchen im Internet die Themen, die sie auch aus ihrer realen Welt kennen, weshalb vor allem die Erwachsenen gefragt sind, mit ihnen gemeinsam den Schritt über die unmittelbare Erfahrungswelt hinaus zu machen und kinderspezifische Inhalte zu erschließen." mobilkom austria lud dazu rund 60 Gäste aus den Bereichen Bildung, Politik und Wirtschaft sowie Pädagogen, Interessenvertretungen und Eltern zum Austausch ins ORF KulturCafe. Auf und abseits des Podiums wurde die soziale Bedeutung von Handy und Internet sowie digitalen sozialen Netzwerken für Freundschaft und Bildung, deren Potenziale für Schule und Lernen sowie die Rolle der Eltern beim Zu- und Umgang mit digitalen Medien erörtert.

Generation Social Media: Internet im Vormarsch, das Handy immer dabei ...

Mehr als die Hälfte der befragten Kinder (56 %) besitzt ein eigens Handy und weitere 26 % vermuten, dass sie in der nächsten Zeit eines bekommen. Wie in den Vorjahren ist die Anschaffung ein Geschenk oder eine Belohnung (92 %). Ihr erstes Handy erhalten die Kids mehrheitlich zwischen 9 und 10 Jahren. 7 von 10 Kindern verfügen über einen eigenen Computer/Laptop bzw. teilen ihn sich mit ihren Geschwistern. Erstmals wurde auch das Thema Internetzugang und -verwendung erhoben. Nur 14 % der Kinder haben keine Möglichkeit, das Internet zu nutzen.

..., auch in der Schule

Das Handy gilt zunehmend als unverzichtbar, immer mit dabei haben es 78 %. Im Unterricht wird es immer öfter auf lautlos gestellt. Das ist eine deutliche Veränderung zum Vorjahr, wo nur 65 % angaben, dass sie das Handy in die Schule mitnehmen. Das Internet wird hauptsächlich für Computerspiele (54 %) genutzt, 21 % der Befragten verwenden es aber auch zum Herunterladen von Musik, Spielen oder Klingeltönen. Die spontan beliebteste Internetseite ist YouTube. In der Freizeit sind Freunde weiterhin das Wichtigste für 72 % der befragten Kids. Schulaufgaben bzw. Lernen (63 %) sowie Sport (49 %) spielen für viele Kinder ebenfalls eine große Rolle. Der Fernseher ist trotz sinkender Beliebtheit in den letzten Jahren mit 66 % weiterhin Nummer 2 in der Freizeitgestaltung (2001: 74 %).

Zusatzfunktionen immer wichtiger, Kosten im Griff

Während für die Eltern der Sicherheitsaspekt beruhigend ist, sind für die Kids Zusatzfunktionen zunehmend von Bedeutung. Sie sind Early Adopters und legen mehr Wert auf Tools wie Kamera und MP3-Player sowie Bluetooth, um Bilder oder Filme auszutauschen - für Dreiviertel sind Zusatzfunktionen sehr wichtig bzw. wichtig. Knapp die Hälfte (48 %) gibt an, pro Telefonat 2 bis 5 Minuten zu sprechen. Die Gesprächszeit pro Tag und pro Anruf ist bei Mädchen höher als bei Buben, das entspricht dem Trend des letzten Jahres. Obgleich die meisten Kinder bevorzugt Telefonieren, steigt die Beliebtheit von SMS. Die Kosten für das Handy werden bei 84 % der befragten Kids von den Eltern getragen. Die Kinder haben ihre Kosten überwiegend im Griff, Probleme mit der Höhe der Telefonrechnung haben eher die älteren Kinder.

Gewaltvideos weiter verbreitet, Cybermobbing stabil

Das Thema Sicherheit und verantwortungsbewusster Umgang mit dem Handy ist bei den Kindern unterschiedlich gelernt. Als Trend festzustellen ist, dass mit steigendem Alter die Kinder bereitwilliger die Handynummer weitergeben. Über Cybermobbing wissen nur 28 % der jungen Handybesitzer Bescheid, nicht viel höher ist das Wissen bei den Eltern. So besprechen auch nur 15 % der Eltern das Thema mit ihren Kindern. Jedes 6. Kind hat bereits Erfahrung mit Handy-Gewaltvideos gemacht. 3 % der Handybesitzer dieser Alterskategorie wurden bereits selbst Opfer von Cybermobbing, 17 % berichten über Belästigungen am Handy. Diesen wird mehrheitlich mit Abschalten oder Auflegen begegnet.

* Die Kinderstudie von mobilkom austria wird im Rahmen der jährlichen Kinderstudie des Institus market durchgeführt. Die repräsentativen Ergebnisse wurden unter 506 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren im Juni und Juli 2009 erhoben.

Druckfähige Fotos vom ROUNDABOUT KIDS finden Sie im mobilkom austria Medienarchiv unter
http://www.mobilkomaustria.com/medienarchiv .

mobilkom austria - Service, Qualität und Innovation für 4,7 Millionen Kunden

Verantwortung ist ein zentraler Wert im Unternehmensleitbild von mobilkom austria und wird nach innen und nach außen gelebt. mobilkom austria engagiert sich in mehreren Bereichen: Soziales, Kinder und Jugend, Umwelt, Sicherheit, Gesundheit. Der Partnerschaftsgedanke und der Know-how-Transfer stehen dabei im Vordergrund: Zur Unterstützung der Partner entwickelt mobilkom austria Ideen, welche die Partner beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen. So ist mobilkom austria etwa gemeinsam mit "Ärzte ohne Grenzen" bereits seit 2002 einer der Vorreiter in Europa beim Thema SMS-Spenden. Große Kultur- und Sportveranstaltungen sponsert mobilkom austria unter der Marke A1. Weitere Informationen zum Thema Verantwortung unter
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Mag. Vera Brandstötter-Kraxner, mobilkom austria AG, Leiterin Corporate and Internal Affairs
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