JG-Tauß/Hierhacker: Alle sind gefordert, Frauen zu unterstützen und nicht mehr weg zu schauen

Patriarchale Gesellschaftsformen in die Geschichtsbücher verbannen

Wien (OTS/SK) - Gewaltfreies und friedfertiges Miteinander künftiger Generationen und patriarchale Gesellschaftsformen in die Geschichtsbücher zu verbannen, fordert die Junge Generation in der SPÖ anlässlich der Initiative 16 Tage gegen Gewalt zum heutigen internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Birgit Hierhacker, Frauensprecherin der Jungen Generation: "Unsere Gesellschaft schaut nicht mehr weg. Mit dieser Initiative sind alle gefordert, Frauen in schwierigen Situationen zu unterstützen und Tabus aufzubrechen." ****

JG-Bundesvorsitzende, Tina Tauß, betonte: "Uns ist es ein großes Anliegen, dass es genügend Präventions-, Beratungs- und Hilfsangebote für Frauen, die Opfer von Gewalt sind, gibt. In vielen Gemeinden, allen voran die Stadt Wien, wurden Schwerpunkte für Frauen gesetzt. Wichtig ist, dass sich die Frauen nicht schämen, diese Hilfe auch in Anspruch zu nehmen." Gewalt gegen Frauen ist unabhängig vom kulturellen oder materiellen Hintergrund, sind sich Tauß und Hierhacker einig. "Eine Gemeinsamkeit ist allerdings festzustellen:
Die Täter sind meist mit geringem Selbstwertgefühl ausgestattet, deshalb üben sie massiven Druck auf Frauen aus."

Eine wichtige Voraussetzung, dass sich Frauen zur Wehr setzen, sei die Erziehung, so Hierhacker. "Zu oft noch werden Frauen durch gesellschaftlich gewachsene Strukturen in Rollenbilder gezwängt, dies hängt auch mit dem fehlenden geschlechtsneutralen Zugang zu Erziehung zusammen", so Hierhacker, die betonte, dass die Zeit des Aufschreies und des Kampfes um die Rechte der Frauen noch lange nicht vorbei sei.

Sexualität als Spiegel sozialer Machtstrukturen

Soziale Machtstrukturen spiegeln sich unter anderem in der Sexualität wieder, unterstrich die JG-Frauensprecherin. "Eine erfüllte Sexualität gibt Kraft, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern", so Hierhacker, die auf die bevorstehende Kampagne der JG "Höhepunkte" hinwies. "Damit wollen wir Frauen ermutigen, selbstbewusst mit sich und dem eigenen Körper umzugehen und ihre eigene Integrität zu leben", so Hierhacker abschließend. (Schluss) up/mp

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