FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Diskussion um "Pille danach" ist unnötig

Das Medikament kann bereits in Notfällen rezeptfrei bezogen werden

Wien (OTS) - "Bundesminister Stöger hat sich in seinem gestrigen Statement in der ORF-Sendung "Report" als rücktrittsreif erwiesen", reagiert heute FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Wenn er trotz Einwänden und Bedenken von Fachleuten immer noch an der rezeptfreien Abgabe der "Pille danach" festhalte, zeige dies seine ideologischen Scheuklappen.

"Auch dürfte der Herr Bundesminister keine Ahnung haben, dass dieses Medikament bereits jetzt in Notfällen rezeptfrei in der Apotheke zu beziehen ist", so Belakowitsch-Jenewein. "Daher ist diese Diskussion eine völlig unnötige. Bei der Pille danach handelt es sich um ein Notfallmedikament, das hochdosierte Hormone enthält, die in den weiblichen Zyklus eingreifen. Daher darf ein solches Präparat nicht sorglos eingenommen werden!"

"Mit derselben Diktion könnten dann auch Morphiumpräparate rezeptfrei abgegeben werden, um Schmerzpatienten den einfacheren Zugang zu gewähren!" Es sei erschreckend wie sorglos der Gesundheitsminister mit der Gesundheit der Österreicherinnen umgehe und seine Aufgabe, für die Gesundheitsversorgung der Menschen in unserem Land zu sorgen, an einer ideologischen Schwelle abgebe, zeigt sich die freiheitliche Gesundheitssprecherin fassungslos.

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