AUF/FPÖ-Herbert ad FSG-Segall: Unterschriftenaktion zeigt Verzweiflung der Roten ganz deutlich

Wien (OTS/fpd) - Verwundert über die heutige Presseaussendung betreffend Personalaufstockung bei der Wiener Exekutive zeigt sich der AUF-Bundesvorsitzende und freiheitliche Bereichsprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert. Die beiden Herren, Deutsch und Segall sollten vielleicht einmal bei ihrem SPÖ-Bundeskanzler bzw. bei ihrer SPÖ-Beamtenministerin hinsichtlich einer planstellenmäßigen Aufstockung bei der Exekutive vorsprechen, statt dauernd über zu wenig Polizistinnen und Polizisten zu raunzen und anderen Fraktionen die Schuld an der Sicherheitsmisere in Wien zu geben.

Immerhin hätte die SPÖ schon längst reagieren können und die erforderlichen Planstellen für eine dringend notwendige Personalaufstockung bei der Exekutive schaffen können. Stattdessen wurden im zuletzt verabschiedeten Budget unter Bundeskanzler Faymann - nachdem sich schon sein Vorgänger Gusenbauer als Planstellenvernichter bei der Polizei hervor getan hatte - einmal mehr die Polizei sträflich im Stich gelassen. So deckt die im Regierungsübereinkommen mit der ÖVP festgelegte Anzahl der jährlichen Ausbildungsplätze nicht einmal den zu erwartenden Pensionsabgang bis zum Jahr 2013, von einer etwaigen zusätzlichen Aufstockung bei der Polizei ganz zu schweigen, so Herbert weiter.
Dazu kommt, dass aufgrund der Überalterung in der Exekutive bis zum Jahr 2010 fast 10.000 Exekutivbeamte (das sind rund 35% aller derzeit dienstversehenden Polizistinnen und Polizisten) in Pension gehen werden. Hier droht ein sicherheitspolitischer Personalkollaps wenn nicht sofort mit entsprechenden Neuaufnahmen bei der Exekutive reagiert wird. Die Ausführungen von Deutsch und Segall sind daher nicht nur unangebracht sondern zeigen auch, welche Unaufrichtigkeit und Unehrlichkeit hinter der SPÖ bzw. FSG nach mehr Polizei in Wien steckt.

So gesehen ist es mehr als traurig, dass SPÖ und FSG eine Unterschriftenliste initiieren müssen, um den SPÖ-Bundesvorsitzenden und Bundeskanzler Faymann vom Sicherheitsbedürfnis der Wiener Bevölkerung zu überzeugen. Aber offenbar ist es anders nicht möglich in die hohen Sphären der sozialistischen Meinungsbildung durchzudringen, so der Bundesvorsitzende der AUF abschließend. (Schluss)paw

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