PWB tritt für verstärkte öffentliche Förderung von Rohrleitungssanierungen und nachhaltigen Grundwasserschutz ein

Eisenstadt (OTS) - Heute fand in der Wirtschaftskammer Eisenstadt der 4. Infotag Wasser der PLATTFORM WASSER BURGENLAND statt. Rund 150 Teilnehmer konnten sich im Rahmen der Vorträge und Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen rechtlicher Rahmenbedingungen, angewandter Technologien und über Fortbildungsmöglichkeiten informieren. Es wurden aber auch die wesentlichen zukünftigen Herausforderungen für die Wasserversorger thematisiert. Unter anderem erfordert der nachhaltige Schutz unserer für die Trinkwasserversorgung genutzten Grundwasserressourcen den vollen Einsatz der regionalen Wasserversorger. Im Rahmen der Pressekonferenz betonten die Referenten die vom Infotag Wasser 2009 ausgehenden positiven Impulse für die burgenländische Wasserversorgung.

Der Obmann der Plattform Wasser Burgenland (PWB) DI Dr. Helmut Herlicska erklärte "Trotz laufender Wartungs- und Reparatur-tätigkeiten, haben die in den 50er und 60er Jahren verlegten Leitungen heute bereits ein Alter erreicht, das mehr und mehr vollständige Leitungserneuerungen notwendig macht. So hat der WLV Nördliches Burgenland eine Studie bei der TU Graz in Auftrag gegeben, die diese Erkenntnis wissenschaftlich unter-mauert. Untersuchungen des Wasserverbandes Mittleres Burgenland zeigen in die gleiche Richtung. Der daraus resultierende Bedarf an Rohrleitungssanierungen fordert von den Wasserversorgern einen enormen Kraftakt im Investitionsbereich. Hier ist aber auch die öffentliche Hand gefragt. Dabei ist vor allem die Erhöhung der Fördersätze erforderlich."

"Grundwasser ist unser wohl wichtigster regionaler Rohstoff und soll primär der Trinkwasserversorgung der heimischen Bevölkerung dienen. Durch negative Entwicklungen wie eine industrialisierte Landwirtschaft mit Massentierhaltungen dürfen unsere Wasserressourcen nicht verunreinigt werden." konstatiert NR Gerhard Steier und fordert: "Durch ausreichende Schutzmaßnahmen muss Vorsorge getroffen werden. Es kann nicht sein, dass unser Grundwasser eines Tages durch Aufbereitung "trinkbar" gemacht werden muss und die Kosten dafür die heimische Bevölkerung zu tragen hätte."

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