FPÖ-Karlsböck: Für Menschlichkeit gibt es keine Magistratsabteilung

SPÖ zeigt ihr wahres Gesicht - Zynismus, Bürokratie, Ignoranz

Wien (OTS) - Erschüttert über den zynischen, menschenverachtenden und bürokratischen Umgang der Wiener SPÖ, namentlich von SPÖ-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, mit Bürgern, zeigte sich der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. Konkret geht es um den tragischen Fall einer 26-jährigen Frau, die nach einem gerichtlich festgestellten Behandlungsfehler eines Spitals des Wiener Krankenanstaltenverbundes, an den Rollstuhl gefesselt ist.

Die 26-jährige war nach einer Blutung im Gehirn ins Wiener Krankenhaus Rudolfstiftung eingeliefert worden. Dort wurde sie - wie auch ein vom Gericht in Auftrag gegebenes medizinisches Gutachten bestätigt - falsch behandelt, was dazu führte, dass sie mehrere schmerzhafte Operationen über sich ergehen lassen musste und seit dem im Rollstuhl sitzt, erinnerte Karlsböck. "Die Stadt Wien verweigert jede Entschädigung, obwohl die Schuld eindeutig geklärt ist", kritisierte Karlsböck. "Für Menschlichkeit gibt es in Wien offenbar keine Magistratsabteilung", so Karlsböck, der sich gerade von einer Gesundheitspolitikerin doch so etwas wie soziales Gewissen erwarte.

Statt in Scham und Demut zu versinken, dass in ihrem Verantwortungsfeld der Wiener Spitäler derartige Fehlleistungen möglich seien, beharre Wehsely auf dem Gesetz, dass sie auch noch falsch auslege, kritisierte Karlsböck. Gebe es doch im KAKuG die Einrichtung des Patientenentschädigungsfonds, der auch Entschädigungen für Patienten vorsehe, bei denen dem Spitalsträger keine Schuld nachgewiesen werden konnte, dem Patienten aber dennoch ein Schaden entstanden sei, so Karlsböck. "Diese Auslegung ist bereits mehrmals vom Gesundheitsministerium klar gestellt worden -alleine Wehsely ignoriert diese Bestimmungen", zeigte sich Karlsböck fassungslos über derartige Ignoranz.

Damit nicht genug, versuche Wehsely nun auch noch die Beweislast umzukehren und fordere von der geschädigten Patientin eine wissenschaftliche Studie, die belegen solle, dass sie tatsächlich durch die Behandlung geschädigt wurde, obwohl dies das Gericht schon längst festgestellt habe, so Karlsböck. "Wie soll sich eine Frau, die durch Fehler der Stadt Wien im Rollstuhl sitzt und ihre Wohnung auf eigenen Kosten nun behindertengerecht umbauen muss, eine sündteure wissenschaftliche Studie leisten?", fragt sich Karlsböck, der diesen menschenverachtenden Zynismus der roten Stadträtin nicht nachvollziehen kann.

"Zeigen Sie Herz und zahlen Sie der jungen Frau, deren Leben in einem ihrer Spitäler verpfuscht wurde, endlich die ihr zustehende Entschädigung, Frau Wehsely", schloss Karlsböck.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0018