Wurm tritt für mehr Frauen in EU-Spitzenpositionen ein

Österreich hat laut der SPÖ-Abgeordneten eine Vorbildrolle übernommen

Wien (OTS/SK) - Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela
Wurm kritisierte am Mittwoch im Rahmen der Nationalratsdebatte, dass beim eingebrachten Antrag der FPÖ die Frage der Geschlechtergerechtigkeit nicht thematisiert wurde. *****

Wurm stellte fest, dass in Sachen Frauen in EU-Spitzenpositionen noch viel Aufholbedarf bestehe. Österreich habe hier eine Vorbildrolle übernommen, da mit Benita Ferrero Waldner als Kommissarin und mit Maria Berger als EU-Richterin zwei Frauen in hohe EU-Ämter entsandt wurden. "Wir müssen parteiübergreifend dafür sorgen, dass es möglichst bald mehr Frauen in politisch verantwortlichen Positionen in der EU gibt. Zum Beispiel waren bis jetzt acht Frauen als Kommissarinnen tätig, in den jetzigen Vorschlagsszenarien werden aber erst vier Frauen genannt - ein Rückschritt in der Geschlechtergerechtigkeit", so Wurm, die auch die niedrige Frauenquote der FPÖ im Nationalrat kritisiert. Abschließend stellte Wurm fest, dass die SozialdemokratInnen sich vehement für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen, teilweise aber auch von VP-PolitikerInnen blockiert werden: "Wir werden weiterhin für Geschlechtergerechtigkeit kämpfen, und ich hoffe, dass in Zukunft über Parteigrenzen hinweg mehr Frauen ihren Platz in der EU finden", so Muttonen. (Schluss) mw

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