Bayr: Österreich muss an seinem strikten Anti-Atomenergie-Kurs festhalten

Wien (OTS/SK) - "Ich bin froh, dass durch den heutigen Fünf-Parteien-Antrag klargestellt wird, dass Atomenergie keine Klimaschutzmaßnahme sein kann. Wir wissen alle über die Problematik der Unsicherheit und Endlagerung Bescheid. Es ist mir aber auch wichtig, dass wir uns nicht nur dafür einsetzen, dass sich Österreich bei den Verhandlungen in Kopenhagen dafür einsetzt, dass Atomenergie in Sachen Klimaschutz keine Rolle spielen darf, sondern dass wir weiterhin einen strikten Anti-Atom-Energiekurs verfolgen, obwohl wir unter den entwickelten Nationen dabei eine Minderheit sind", so die SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und globale Entwicklung, Petra Bayr, am Mittwoch im Nationalrat. ****

"Wenn es nach Kopenhagen der Fall ist, dass Atomkraft eine Rolle spielen sollte, werden wir einen zweiten Antrag einbringen. Österreich wird sich an internationalen Atomkraftprojekten nicht beteiligen und so Atomkraft auch nicht im Ausland nutzen", so Bayr. Abschließend erteilte die Umweltsprecherin dem Antrag der Abgeordneten Christiane Brunner von den Grünen eine klare Absage, denn es könne nicht von heute auf morgen eine Forderung der Treibhausgasreduktionen von 20 auf 40 durchgesetzt werden. "Ich finde es nicht in Ordnung, wenn vermittelt wird, dass wir das machen, im Wissen, dass es nicht durchsetzbar ist", so Bayr. (Schluss) mw

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