Auer: Atomenergie darf nicht als Maßnahme zur CO2-Reduktion gewertet werden

Schopf: Kampf gegen Atomkraft wichtiger denn je

Wien (OTS/SK) - "Atomenergie darf nicht als Maßnahme zur Reduktion von CO2 gewertet werden. Die Argumente der AtombefürworterInnen sind fadenscheinig", erteilte der SPÖ-Abgeordnete Josef Auer heute, Mittwoch, im Nationalrat der Energiegewinnung durch Kernkraft eine klare Absage. Für den SPÖ-Abgeordneten Walter Schopf ist der "Kampf gegen Atomkraft wichtiger denn je". Ihm ist es besonders wichtig, dass Klimaschutzmaßnahmen niemals auf Kernenergie aufbauen. ****

"31 Länder auf dieser Welt verwenden Kernenergie zur Energiegewinnung, weltweit gibt es 438 Kernkraftwerke und über 80 sind noch in Planung", so Auer, der die Pläne Englands kritisierte, die Atomenergie weiter zu forcieren. Schopf sprach sich für eine Steuer auf Energie aus. Mit den daraus gewonnenen finanziellen Mitteln könnte man umweltfreundliche Technologien fördern. Abschließend forderte Schopf Umweltminister Berlakovich dazu auf, weitere Gespräche mit Tschechien betreffend Temelin zu führen, da die eklatanten Sicherheitsmängel und häufigen Störfälle für Verunsicherung in der österreichischen Bevölkerung sorgen würden. (Schluss) sv

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