ARBÖ: Schlechter Start von Tajani

Mit Slowenien-Maut-Entscheidung macht sich EU in Österreich unbeliebt

Wien (OTS) - Sollte sich die EU tatsächlich den Vorschlägen des EU-Verkehrskommissars Antonio Tajani folgen und die hohe Slowenien-Maut nehmen, ist das nicht nur ein schlechter Start für Tajani als neuer EU-Verkehrskommissar. So eine Entscheidung stößt in Österreich auf absolutes Unverständnis und macht die EU nicht gerade beliebter.

So reagiert der ARBÖ auf heute bekannt gewordene Pläne, wonach die exorbitant hohe Maut in Slowenien (30 Euro pro Monat) von der EU-Kommission auf Vorschlag des EU-Verkehrskommissars hingenommen werden soll. Das der EU-Staat Slowenien Urlaubsreisenden für wenige Autobahnkilometer eine derart hohe Summe abknöpft war insbesondere in Österreich ein hohes Ärgernis für Autoreisende.

Der ARBÖ wird nicht locker lassen und über den Verbund Europäischer Autofahrerclubs (EAC) alle Möglichkeiten ausschöpfen, für Slowenien-Durchreisenden eine günstigere und fairere Maut-Lösung zu finden. Schließlich musste - auf Druck der EU - Österreich vor Jahren Durchreisenden Touristen günstigere 10-Tages- und 2-Monats-Vignetten anbieten.

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