• 18.11.2009, 12:42:19
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Kongressbranche - krisensicher und umweltbewusst

Austrian Convention Bureau bekämpft den Kongress-Müllberg

Wien (TP/OTS) - Laut einer aktuellen Umfrage bei den Mitgliedern
des Austrian Convention Bureaus (ACB), dem Dachverband der
österreichischen Kongressbranche, sind die Befürchtungen bzw.
negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf die österreichische
Kongressbranche nicht oder nur in sehr geringem Maße eingetroffen.

Ein Großteil der Betriebe und Institutionen meldet eine gute
Auslastung für 2009. Um die Konkurrenzfähigkeit in den kommenden
Jahren noch zu steigern, wird künftig großes Augenmerk auf "Green
Meetings" gelegt und ein eigenes Umweltzeichen eingeführt. Immerhin
fallen bei einem dreitägigen Kongress mit 1.000 Teilnehmern 10,5
Tonnen Rest- und 7,5 Tonnen Papiermüll an bzw. es werden 453.000
Liter Wasser verbraucht. Diese Zahlen wurden heute erstmals im Rahmen
einer Pressekonferenz des ACBs (Austrian Convention Bureau)
veröffentlicht.

Große Verbandskongresse lassen Kassen klingeln

Association Meetings, also wissenschaftliche Kongresse von
Verbänden und Gesellschaften haben 2009 in Österreich die Kassen
klingeln lassen. Und auch für die nächsten Jahre wird ein gleiches
bis höheres Buchungs- und Nachfragevolumen erwartet. Bei
Firmenveranstaltungen ist die Nachfrage zwar etwas niedriger als in
den Vorjahren, allerdings rechnet die Branche 2011 mit einer
Stabilisierung bzw. einem Aufwärtstrend.

Der Grund für diese positive Nachricht liegt in der schnellen
Reaktion der österreichischen Kongressanbieter. So hat ein Großteil
der Befragten Kundenbindungsmaßnahmen verstärkt, ihr Service
verbessert und ihr Marketing bzw. ihre PR intensiviert.
Preissenkungen haben nicht stattgefunden. "Man wollte", wie einige
Befragten kommentierten, "eine Preisschlacht unter den Anbietern
vermeiden."

Kampf dem Kongress-Müllberg

Bei der heutigen Pressekonferenz des ACB wurden erstmals auch
Zahlen über den Kongress-Müllberg veröffentlicht. Untersuchungen
zufolge verursacht ein Kongressgast pro Tag durchschnittlich 3,5
Kilogramm Restmüll durch Abfall beim Übernachten, Essen und Trinken,
5,5 Kilogramm Papiermüll aufgrund von kongressrelevanten Unterlagen
und 151 Liter Wasser für Duschen, Klospülung und Reinigung. 204
Kilogramm Co? wird bei der An- und Abreise via Flugzeug bei einer
durchschnittlichen Reisedistanz von 1.000 km ausgestoßen.

Hochgerechnet auf einen dreitägigen Kongress mit 1.000 Teilnehmern
fallen 10,5 Tonnen Rest- und 7,5 Tonnen Papiermüll an und es werden
453.000 Liter Wasser verbraucht. Diesen Umweltkosten sagt das ACB nun
den Kampf an. Gemeinsam mit dem Umweltministerium und dem
Österreichischen Ökologie-Institut wird ab Herbst 2010 ein eigenes
Umweltzeichen für Meetings und Kongresse vergeben. Der wesentliche
Unterschied zu den bisherigen Zertifizierungen ist, dass hier ganze
Veranstaltungen und nicht nur die beteiligten Betriebe ausgezeichnet
werden.

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde auch der Austrian Congress
Award verliehen. KR Rudolf Kadanka, der in seiner Laufbahn bis dato
mehr als 100.000 Kongressteilnehmer nach Österreich gebracht hat,
wurde für sein Lebenswerk mit dem Congress Award ausgezeichnet.

Fotos finden Sie unter http://www.acb.at/pressedownloads

Rückfragehinweis:

Dr. Christa Lausenhammer
   CL Communications
   Tuchlauben 11/37
   A-1010 Wien
   Tel.: +43(0)664 401 59 66
   mailto:[email protected]
   http://www.cl-communications.at

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