Wien hat Vorsitz im Wohnbau-Komitee der Vereinten Nationen

Ludwig: Wahl von Dr. Förster unterstreicht herausragende Stellung Wiens auf dem Gebiet der sozialen, nachhaltigen und energieeffizienten Wohnbaupolitik

Wien (OTS) - Der Vertreter Österreichs und Wiens beim Wohnungskomitee der Europäischen Wirtschaftskommision der Vereinten Nationen (UNECE-Committee on Housing and Land Management mit Sitz in Genf) wurde Ende September zum Vorsitzenden dieses Komitees gewählt. Mag. Dr. Wolfgang Förster ist im Bereich der Stadt Wien (MA 50) für die Wohnbauforschung und damit für die Erstellung der quantitativen und qualitativen Grundlagen für den Wiener Wohnbau zuständig. Er leitet außerdem die Arbeitsgruppe Wohnen im Rahmen von Eurocities und ist Mitglied des Wiener Grundstücksbeirats.

Dem Komitee für Wohnbau gehören insgesamt 56 Länder aus Europa, Nordamerika und Zentralasien an. Hauptaufgabe des Komitees für Wohnbau ist die Erstellung von Handlungsempfehlungen (Guidelines) und die Vorbereitung von Pilotprojekten für sozialen, nachhaltigen Wohnraum. Wiens herausragende Stellung auf dem Gebiet einer sozialen Wohnungspolitik wird daher mit der Wahl Försters ausdrücklich gewürdigt. Schon mehrmals wurde auch konkret auf Wiener Erfahrungen zurückgegriffen - zuletzt etwa beim kürzlich beschlossenen serbischen Sozialwohnungsgesetz, in das Erfahrungen Wiens über die UNECE direkt einflossen. Dies ist umso bemerkenswerter, als gerade die Länder Ost-und Südosteuropas zur Wohnversorgung bisher ausschließlich auf den privaten Markt vertrauten.

Die intensive Zusammenarbeit Wiens mit der UNECE wird mit der Abhaltung des Wiener Forums zur Energieeffizienz im Wohnbau vom 23. bis 25. November 2009 im Wiener Rathaus unterstrichen. Auf Einladung von Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig findet diese Konferenz auch in Kooperation mit CECODHAS, der europäischen Dachorganisation gemeinnütziger Wohnbauvereinigungen statt. "Die Erfolge Wiens auf dem Gebiet des Niedrigenergie- und Passivhausbaus werden dabei ebenso im Mittelpunkt stehen wie die Thermische Wohnhaussanierung. Damit wird demonstriert, dass es bei energieeffizienten Wohnbauten um Klimaschutz und um soziale Anliegen durch eine deutliche Verringerung der Heizkosten für die privaten Haushalte geht", wie Wohnbaustadtrat Ludwig betont.

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