BZÖ-Petzner: Albertina-Verantwortliche haben aus Wasserschäden nichts gelernt!

Wien (OTS) - "Die Albertina-Verantwortlichen haben aus den Wasserschäden nichts gelernt", stellt BZÖ-Kultursprecher Stefan Petzner zur Tatsache fest, dass entgegen der Ankündigungen die 950.000 Kunstschätze wieder über jenes Robotersystem im Tiefenspeicher gelagert werden, welches nach dem Wassereinbruch einen Totalausfall erlitten und damit eine sofortige Evakuierung der Kunstschätze unmöglich gemacht hat.

Petzner zitiert dazu Albertina-Direktor Schröder, der heute in den Medien erklärt: "Der Roboter alleine weiß, in welchem Tablar welche Kunstwerke lagern." Dazu der BZÖ-Kultursprecher: "Genau das hat man nach den negativen Erfahrungen versprochen nicht mehr zuzulassen! Sondern es wurde versichert, dass in Zukunft dafür Sorge getragen wird, dass nicht allein ein Blechtrottel, sondern die Albertina-Leitung für den Fall der Fälle weiß, wo die Kunstwerke sind und damit eine schnellere Evakuierung durch Menschenhand möglich wird."

"Alleine auf die Technik statt den gesunden Menschenverstand zu vertrauen, ist grob fahrlässig. Die Sicherheit der Kunstwerke in der Albertina ist nicht sichergestellt. Dass dies der Fall ist, gesteht auch Schröder indirekt selbst ein, indem er sagt, Dürers Feldhase komme nicht mehr in den robotergesteuerten Tiefspeicher", erklärt der BZÖ-Kultursprecher und fordert die zuständige Kulturministerin Schmied auf, zu handeln und dafür Sorge zu tragen, dass es jederzeit und sofort Zugriff auf die Kunstwerke im Tiefspeicher gibt und nicht allein ein Roboter weiß, wo sich diese genau befinden.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0004