BZÖ-Fauland: Burgstaller muss nach sexueller Belästigung an Salzburger Schule endlich tätig werden!

Salzburg (OTS) - Massive Kritik an der für das Schulwesen ressortverantwortlichen Landeshauptfrau Gabi Burgstaller übte heute der stellvertretende Salzburger BZÖ-Bündnisobmann Markus Fauland im Zusammenhang mit dem Fall einer Salzburger Hauptschülerin, die von einem türkischen Mitschüler massiv sexuell belästigt worden war.

Das betroffene Mädchen, es ist mittlerweile in psychotherapeutischer Behandlung, musste von ihrem Vater von der Schule genommen werden, nachdem sowohl eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft (der Täter ist noch nicht strafmündig) als auch die Vorsprache bei der Schuldirektorin ergebnislos geblieben waren. Fauland: "Wenn die Schuldirektorin, wie in Medienberichten dargestellt, sogar gemeint haben soll, das Mädchen sei selbst an den anhaltenden und massiven Übergriffen schuld, da sie sich geschminkt habe, dann ist das ein besonderer Skandal und ein weiterer Beleg dafür, was nicht nur in diesem Bereich alles falsch läuft in unserem Schulwesen."

Fauland forderte eine Prüfung des Falles und Konsequenzen für die verantwortliche Schulleitung. Insbesondere sei Landeshauptfrau Burgstaller gefordert, in ihrer Verantwortung für das Landesschulwesen eindeutig klar zu stellen, wie in solchen Fällen vorzugehen sei: "Auch eine Strafunmündigkeit kann kein Freibrief für sexuelle Übergriffe an Mitschülerinnen sein. Hier müssen zumindest disziplinarische Maßnahmen Platz greifen, bis hin zum Schulverweis", sagte Fauland. "Wir sind es den Eltern und unseren Kindern schuldig, dass sich alle darauf verlassen können, in der Schule nicht zum Freiwild zu werden. Falsch verstandene Toleranz ist hier vor allem gegenüber Kindern von Zuwanderern völlig fehl am Platz, denn gerade ihnen muss in der Schule auch vermittelt werden, wie sie sich in unserer Gesellschaft zu benehmen haben."

Wenn Burgstaller damit überfordert sei, solche Übergriffe abzustellen, müsse sie ihr Versagen eingestehen. "Fälle wie dieser häufen sich, daher besteht dringender Handlungsbedarf bei den Verantwortlichen. Wir können, dürfen und werden es jedenfalls nicht zulassen, dass antiquierte fremdländische Familien- und Frauenbilder in unseren Schulen toleriert und geduldet werden, sondern müssen diesen Übergriffen und Missbrauchsfällen mit der nötigen Härte und Konsequenz gegenübertreten", so Fauland abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich - (BZÖ-Salzburg)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003