Klimawandel: BZÖ-Lugar: Es wird so heiß gegessen, wie gekocht wird

Wien (OTS) - "Wir müssen runter mit den CO2-Emissionen", verlangte BZÖ-Umweltsprecher Abg. Robert Lugar in der Aktuellen Stunde. "Es wird so heiß gegessen, wie gekocht wird", kommentierte Lugar das Ergebnis von 2.500 Wissenschaftern, die sich sechs Jahre mit dem Klimawandel beschäftigt hatten. An Umweltminister Berlakovich kritisierte Lugar, dass dieser keine Klimastrategie habe. "Wir werden erneuerbare Energie brauchen, das BZÖ ist zu einem nationalen Schulterschluss bereit", versprach Lugar.

"Die Menschen haben den Ernst der Lage begriffen", so Lugar, aber es gebe genug Politiker, die glaubten "es ist vielleicht nicht so schlimm", weil auch Waldsterben und Überbevölkerung nicht im befürchteten Ausmaß eingetreten seien.

Die Rechtfertigung von Berlakovich, "die Anderen" seien schuld, lässt der BZÖ-Umweltsprecher nicht gelten. So liege die Pro-Kopf Emission bei CO2 bei den Chinesen bei 3,5 Tonnen im Jahr, in Österreich ist der Wert dreimal so hoch. "Doch mehr als 2,5 Tonnen pro Kopf verträgt der Planet nicht!", warnte Lugar.

Zu Jahresbeginn habe Berlakovich ein Konzept versprochen, um die Kyoto-Ziele zu erreichen und Energie einzusparen. Dies sei der Minister aber schuldig geblieben. Für den BZÖ-Umweltsprecher ist die ÖVP an der Misere schuld. Denn die Energielobby verdiene "unheimlich viel Geld, wenn es keine Änderungen gibt." Doch die ÖVP müsse sich von diesen Einflüsterer und dem Gängelband der Energielobby lösen, verlangte Lugar.

"Es ist möglich, Herr Minister", erklärte Lugar zum Thema Energieautarkie. Er erinnerte, dass das BZÖ die Pläne und Vorschläge dazu bereits vorgelegt habe. Bis zu 80 Prozent Einsparungen seien möglich.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0002