SPÖ Rohr: Öffentliche Verkehrsmittel zu Gunsten der Pendler und der Umwelt attraktivieren

Anstieg beim Straßenverkehr macht positive CO2-Bilanz Kärntens zunichte - Verkehrsreferent Dörfler muss tätig werden

Klagenfurt (OTS) - Kärnten sei im Österreichvergleich beim Klimaschutz auf einem guten Weg, betont Energie- und Umweltreferent LHStv. Reinhart Rohr. Auch was die Erreichung der Kyoto-Ziele betrifft könne Kärnten in der gesamtösterreichischen Entwicklung in wesentlichen Bereichen mit einer deutlichen Reduktion der CO2-Emissionen glänzen. "Dank unserem engagiertem Einsatz in den letzten Jahren hat Kärnten bei der Umsetzung der Klimaschutzziele die Nase vorne", sagt Rohr.

So konnten der Ausstoß von Treibhausgasen im Bereich der Energieversorgung, bei Heizungsanlagen, Mülldeponien und der Abwasserreinigung deutlich reduziert werden. "Sowohl hier als auch bei der Energieversorgung ist Kärnten Österreichs Musterschüler", so Rohr. Der stetige Anstieg beim Straßenverkehr mache jedoch die positive CO2-Bilanz Kärntens zunichte, sagt Rohr, der hier den Verkehrsreferenten Dörfler gefordert sieht.

Immer stärkeres Verkehrsaufkommen sei vor allem durch die steigende Zahl der Tagespendler zu erklären, meint der Umwelt- und Energiereferent. "Hier hat Kärnten noch Nachholbedarf und ich fordere Dörfler in seiner Zuständigkeit als Verkehrsreferent dazu auf, sich für eine Attraktivierung der öffentlichen Verkehrsmittel stark zu machen, um Pendlern eine attraktive Alternative zum privaten PKW zu bieten", so Rohr.

Um eine tatsächliche Ausweichlösung für Pendler zu bieten, müssten in einem ersten Schritt zunächst die Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel unter die Lupe genommen werden, meint Rohr. "Was nützt ein öffentliches Verkehrsmittel, wenn es nicht in Anspruch genommen werden kann, weil es in keinster Weise den Arbeitsbeginnzeiten der Kärntnerinnen und Kärntner entspricht", fragt sich Rohr. Zudem sei es notwenig vor allem zu Stoßzeiten das Angebot von Bus und Bahn aufzustocken. Zu Gunsten der Pendlerinnen und Pendler und auch Kärntens Umwelt zu Liebe sei es dringend an der Zeit Lösungen zu erarbeiten, die den gegebenen Anforderungen auch Rechnung tragen, so Rohr, der Dörfler daran erinnert, dass das Verkehrsreferat mehr Aufgaben bereit hält, als das Tragen einer Warnweste und das Durchführen von Spatenstichen und Einweihen von Kreisverkehren.

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