Skigebiete im "Konsument"-Preis-Check 1: Günstig meist klein

81 österreichische Skigebiete im Preisvergleich. Teuerungen die Regel.

Wien (OTS/VKI) - Auch heuer hat das Testmagazin "Konsument" die Skipasspreise für Skigebiete in Österreich erhoben. Neben den Skipasstarifen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurden bei insgesamt 81 Skigebieten zudem die Preise für 6-Tage-Karten im Familienpaket abgefragt - für zwei Erwachsene, einen 16-jährigen Jugendlichen und ein 9-jähriges Kind. "Die günstigsten Gebiete sind zwar durchwegs klein - wer genau hinschaut und vergleicht, fährt als Familie aber auch bei einigen größeren Gebieten gut", resümiert "Konsument"-Redakteur Peter Blazek. Insgesamt ist in vielen Skigebieten in diesem Jahr für die Liftkarten erheblich mehr zu bezahlen als im Vorjahr. Teuerungen von drei bis vier Prozent, und damit weit über der derzeitigen Inflationsrate, sind eher die Regel als die Ausnahme. Dennoch sind in manchen Gebieten die Preise für das Familienpaket auch gleich geblieben (z.B. Emberger Alm) oder gar gesunken (z.B. Hochkössen).

In den zehn preiswertesteten Skigebieten der "Konsument"-Erhebung kosten die 6-Tage-Karten im Familienpaket heuer zwischen 290 Euro (Stubalm/Gaberl) und 372 Euro (Frauenalpe/Murau). Kein Gebiet aus dieser Liste umfasst dabei aber mehr als 25 Pistenkilometer. Bis auf zwei Ausnahmen sind die Pisten dieser Gebiete auch allesamt unterhalb von 2.000 Metern Seehöhe, etliche auch wesentlich tiefer gelegen. Ein kleines Skigebiet und eine niedrige Lage stehen aber nicht automatisch für niedrige Preise: Beim Zauberberg Semmering und in Stuhleck (beide rund 500 Euro) machen sich offenbar die Anbindung an die Semmering-Schnellstraße und die Nähe zu Wien bemerkbar.

An der Spitze der zehn teuersten Gebiete der Preiserhebung finden sich Ski Arlberg, Sölden und Serfaus-Fiss-Ladis - mit Preisen zwischen 715 und 665 Euro. Im Gegenzug werden dafür mindestens 150 Pistenkilometer geboten. Manche Skigebiete sind zudem Teil eines Verbundes, bei denen Mehrtage-Karten automatisch in mehreren Skigebieten gelten. So gehören etwa Flachau-Wagrain-St. Johann bzw. Hauser Kaibling zum Skiverbund Ski Amadé. Mit 654 Euro nimmt das Familienpaket von Ski Amadé damit Platz fünf im Ranking der teuersten Skigebiete ein. Geboten werden dafür insgesamt 860 Pistenkilometer u.a. in den Regionen Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein und Gastein.

Für Familien, die zwar Wert auf eine große Pistenauswahl legen, aber dennoch nicht so viel für Liftkarten ausgeben wollen, gibt es preiswertere Alternativen. Im Großglockner Resort Kals/Matrei etwa findet sich mit 555 Euro für das Familienpaket das preiswerteste Gebiet der Erhebung mit über 100 Pistenkilometern.

Eine Übersicht aller Skigebiete mit detaillierten Preisen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren gibt es ab sofort auf www.konsument.at und ab dem 19.11. in der "Konsument"-Dezember-Ausgabe.

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Tel.: 01/588 77 - 256
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www.konsument.at

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