Christgewerkschafter unterstützen Transferkonto!

Bundesvorsitzender Schnedl sieht darin Schritt zu mehr Gerechtigkeit

Wien (OTS/FCG) - "Vizekanzler Pröll hat Recht, wenn er ein neues Transferinformationssystem einfordert. Ich verstehe jene nicht, die darin eine Neiddebatte sehen. Im Gegenteil, es geht um Transparenz und Effektivität. Noch dazu, wo sich Unternehmer und Bauern ebenfalls bereit erklärt haben, ihre Transfers offen zu legen", unterstützt der Bundesvorsitzende der Christgewerkschafter, ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl, den Vorstoß von Vizekanzler DI Josef Pröll.

"Es geht auch nicht um den Abbau von Sozialleistungen. Aber wenn Leistungen aus demselben Anlass von Bund, Ländern und Gemeinden doppelt oder dreifach ausbezahlt werden, muss geprüft werden ob dies gerechtfertigt ist. Hier ist Transparenz und Gerechtigkeit gefragt", fordert Schnedl.

"Die über hundert Mitglieder des FCG-Bundesvorstandes haben diesbezüglich den eindeutigen Beschluss gefasst, die Einführung eines Transferkontos zu unterstützen. Es muss wohl eine offene Diskussion zu diesem Thema möglich sein. Es ist schon Eigenartig, dass seitens der SPÖ permanent Umverteilung gefordert wird, aber auf der anderen Seite eine transparente Dokumentation, die zu Gerechtigkeit führt, abgelehnt wird", so Schnedl weiter.

"Wenn man sich zu sozialer Treffsicherheit bekennt, und das tun wir, gibt es kein vernünftiges Argument, das gegen ein Transferkonto spricht", so Schnedl abschließend.

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