FPÖ-Obermayr: War Hahns Nominierung für EU-Kommission bloß ÖVP-Schachzug im Wiener Wahlkampf?

In Wien abgewählt, doch Brüssel ist noch lange nicht fix

Wien (OTS) - "Seinen Posten als Wiener ÖVP-Obmann ist der glücklose Wissenschaftsminister Hahn seit Montag los, in den Wiener Wahlkampf wird an seiner statt Christine Marek ziehen, der vielversprechende Posten in Brüssel ist aber - glaubt man den jüngsten Medienberichten - noch keinesfalls fix", stellt FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr fest. "Sollte Österreich nun doch den EU-Außenministerposten stellen, ist Hahn aus dem Rennen."

Offensichtlich habe Hahn die Rechnung ohne den Wirt gemacht und sein Ticket nach Brüssel verfrüht gelöst. Denn nun sehe es sehr danach aus, als würde es keinen Nachfolger geben, der in Wien die Suppe auslöffelt und die Uni-Misere löst, während sich der "fachlich offenbar sehr vielseitige" Hahn in Brüssel um welches Ressort auch immer kümmert.

Die österreichische Diskussion rund um Spitzenposten in der EU sei an internationaler Peinlichkeit kaum mehr zu überbieten, so Obermayr. Dies komme daher, dass es in unserem Land leider mittlerweile Tradition habe, nicht die besten Köpfe für eine Spitzenposition zu nominieren, sondern Brüssel als Versorgungsstation für ausgediente Funktionäre zu sehen, mit denen im eigenen Land keine Wahlen mehr zu gewinnen sind. "Hahn hat als Wissenschaftsminister versagt, für die Wien-Wahlen wollte man ihn offenbar aus dem Weg haben, da bot sich der EU-Kommissar geradezu an! Nun kann es sein, dass auch dieser Zug abgefahren ist", stellt Obermayr fest.

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