Span: "Zunehmend tankt auch die Altergruppe 50+ im Fitness-Center Kraft"

Span: "Branchenradar-Ergebnisse von Kreutzer, Fischer & Partner bestätigen Wachstumstrend für die Fitnessbranche" - "Bewegung hat Potenzial"

Wien (OTS/PWK886) - Immer mehr Menschen haben Lust auf
regelmäßige Besuche im Fitness-Center - die Anzahl der Mitglieder wächst trotz Wirtschaftskrise jährlich um 4 Prozent. Andreas Kreutzer, Geschäftsführer der Consulting GmbH Kreutzer, Fischer und Partner und Studienautor, rechnete anlässlich der heutigen Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer Österreich vor, dass dieses Jahr 430.000 Aktive ein Fitness-Center besuchen.

Für Gerhard Span, den Obmann des Fachverbandes Freizeitbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), ist das die Bestätigung eines grundsätzlichen Gesinnungswandels: "Als Antwort auf den Strukturwandel muss der Mensch im Mittelpunkt bleiben. In den vergangenen Jahren konnte die Freizeitwirtschaft ihr Angebot ausweiten. Heute erkennen immer mehr Menschen in ihrer Freizeitgestaltung den Schlüssel zur Regeneration und Selbstbesinnung. Gesundheitsvorsorge und Lebensqualität gehören nunmehr zu den unbestrittenen Kernkompetenzen der Freizeitwirtschaft."

Laut Mitgliederstatistik des Fachverbandes der Freizeitbetriebe gibt es derzeit in Österreich in Summe ungefähr 700 Fitnessbetriebe im weiteren Sinne, laut von Kreutzer, Fischer & Partner erhobenem "Branchenradar" sind 434 davon klassische Fitness-Center. Die Quote ist auf die Bevölkerungsdichte bezogen weitestgehend einheitlich. Geschlechtsspezifisch gibt es in Fitness-Studios heute Gleichstand. Bereits jede/-r Vierte gehört der Altergrußpe 50+ an. Die Majorität bleiben Angehörige der Altersgruppe 35 bis 55. Das Mitgliederwachstum ist zum einen überdurchschnittlich stark von Frauen, zum anderen von Menschen über 50 Jahre getragen.

Andreas Kreutzer bestätigt den Umbruch innerhalb der Fitnessbranche mit dem zunehmenden Verdrängungswettbewerb, der im Wesentlichen über das Leistungsangebot geführt wird: "Durch den Wettbewerb benötigen Fitness-Studios heute eine klare Positionierung. Dennoch hängt der Besuch eines Fitness-Centers nicht vom Angebot alleine ab, sondern auch von den Freizeitalternativen. Je stärker die Verortung in traditionellen gesellschaftlichen Strukturen ist, desto geringer ist die Mitgliederquote."

Für Fachverbandsobmann Span bestätigen die Erhebungsergebnisse und das darin aufgezeigte Wachstumspotenzial generelle gesellschaftliche Trends." Bewegung hat Potenzial." Klar erkennbar sei: "Fitness muss letztendlich Spaß und Freunde machen", so der Branchensprecher. (JR)

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