Mölzer: Hahn zeigt erneut Unbedarftheit in EU-politischen Nuancen

Designierter Kommissar trifft sich zu Gesprächen mit Vertretern der linken Wahlverlierer der EU-Wahl, aber nicht mit Vertretern der EU-Kritik

Wien (OTS) - Dem designierten österreichischen EU-Kommissar Johannes Hahn fehle völliges Verständnis für die Nuancen auf europäischer Ebene, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. Wie der heutigen Ausgabe der Medien zu entnehmen sei, habe sich Hahn mit den Vertreter der österreichischen Linken im Europäischen Parlament, dem Leiter der SPÖ-Delegation, einem politischen Leichtgewicht, und mit der Grünen Ulrike Lunacek, die bei der EU-Wahl ein schmähliches Ergebnis eingefahren habe, zu Gesprächen getroffen, aber nicht mit Vertretern der EU-Kritik, die bei der letzten Europawahl immerhin insgesamt 30 Prozent der Stimmen erreicht haben.

Damit zeige sich nach Hahns Anhörung im EU-Hauptausschuss des Nationalrates erneut, wie unbedarft das designierte Kommissionsmitglied in europapolitischen Fragen sei. "Hahns Vorgängerin Ferrero-Waldner hat dagegen professionell gehandelt und selbstverständlich auch mit dem EU-kritischen Lager das Gespräch gesucht. Sie hat nämlich sehr genau gewusst, wie wichtig auch die Stimmen der fraktionslosen Abgeordneten bei der Bestätigung von Kommissaren durch das Europäische Parlament sind", schloss Mölzer.

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