AK zur Oktober-Inflation: MieterInnen müssen entlastet werden!

AK verlangt klare Mietenbegrenzungen und Reform der Mietenindexierung

Wien (OTS) - Die Mieten steigen weiter deutlich stärker als die Inflationsrate, kritisiert die AK. So kletterten die Mieten (ohne Hausbetriebskosten) im Oktober um 5,5 Prozent in die Höhe. Die Differenz zur Inflationsrate beträgt 5,2 Prozentpunkte. Die Mieterinnen und Mieter müssen entlastet werden, da sie fürs Wohnen immer tiefer ins Geldbörsel greifen müssen. Die AK fordert eine klare Mietenbegrenzung im Altbau, eine Reform der automatischen Mietenindexierung und mehr geförderte neue Mietwohnungen.

Die Mietensteigerungen lagen in allen Monaten des Jahres 2009 weit über der Inflationsrate, betont die AK. Die Gründe dafür, dass die Mieten viel stärker steigen als die Inflationsrate: die hohen Mieten bei einer Wiedervermietung, wenn die Wohnung gewechselt wird, die laufenden Indexierungen der Mieten und die zunehmende Belastung der Mieterinnen und Mieter mit thermischen Sanierungsausgaben.

So teuer ist Wohnen (Mieten ohne überwälzbare Hausbetriebskosten) Monat Inflationsrate Mieten

Jänner 2009 1,2 Prozent 2,9 Prozent Februar 2009 1,3 Prozent 3,6 Prozent März 2009 0,8 Prozent 3,9 Prozent April 2009 0,7 Prozent 4,1 Prozent Mai 2009 0,3 Prozent 4,4 Prozent Juni 2009 0,0 Prozent 5,0 Prozent Juli 2009 minus 0,3 Prozent 4,8 Prozent August 2009 0,3 Prozent 5,3 Prozent September 2009 0,1 Prozent 5,4 Prozent Oktober 2009 0,3 Prozent 5,5 Prozent

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