FFG: Offizieller Startschuss für acht neue "Laura Bassi Zentren"

Wien (OTS) - Exzellente Forschung von Frauen am Brennpunkt von Wissenschaft und Wirtschaft zu gewährleisten, ist das Ziel der acht, durch eine Impulsaktion eingerichteten "Laura Bassi Zentren". Im Rahmen einer ganztägigen Auftaktveranstaltung erfolgte am Montag, 16. November, der offizielle Startschuss für die neuen Forschungszentren mit deren Leiterinnen der neuen und Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

"Wissenschafterinnen sind europaweit in Forschung und Technologie, insbesondere in Führungspositionen, stark unterrepräsentiert. Der Wirtschaft und Wissenschaft entgehen dadurch wesentliche Humanressourcen für Innovation und Entwicklung. Mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) getragenen "Laura Bassi Zentren" wird es gelingen, hier gegenzusteuern", so Henrietta Egerth.

Das Auswahlverfahren für die Laura Bassi Zentren wurde 2008 gestartet, im Juli dieses Jahres fiel die Entscheidung für die neuen Zentren. Insgesamt stehen für die gesamte 7-jährige Laufzeit der Laura Bassi Zentren rund 15 Mio. Euro an Förderungen zur Verfügung, zusammen mit Eigenleistungen und privaten Mitteln umfassen die acht Zentren ein Gesamtvolumen von rund 25 Mio. Euro. "Laura Bassi Centres of Expertise ist eine einzigartiges Impulsprogramm, das neue Möglichkeiten für hochqualifizierte Frauen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft schafft. Neben der wissenschaftlichen Qualität des Forschungsprogramms sind auch Managementkonzepte und die bewusste Gestaltung der Karriereentwicklung aller Teammitglieder wichtig.", so FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth weiter.

Das Programm wird vom BMWFJ finanziert und von der FFG umgesetzt. Ursprünglicher Plan war, sechs Zentren aus dem Programm zu finanzieren, aufgrund der hohen Anzahl hervorragender Anträge wurden schließlich acht Zentren ausgewählt. Laura Bassi Zentren werden von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam getragen und sollen anwendungsorientierte Forschung unter Leitung und maßgeblicher Beteiligung von Forscherinnen betreiben.

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