Heinisch-Hosek: Mehr Geld für Gewaltschutzzentrum Niederösterreich

Gewalt in den Familien steigt aufgrund der Wirtschaftskrise

Wien (OTS) - "Die Zahlen bei den Opferschutzeinrichtungen steigen, weil die Gewalt in den Familien aufgrund der Wirtschaftskrise steigt", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Gewaltschutzzentrums Niederösterreich. Gewalt sei ein sehr ernstes Thema. Positiv zu vermerken sei, dass die Opferschutzeinrichtungen mehr Bekanntheit erreichen würden und sich mehr Gewaltopfer an die Gewaltschutzzentren wenden. "Im Jahr 2001 gab es in Österreich 4800 gemeldete Gewaltfälle, mittlerweile sind 14.000 Fälle österreichweit gemeldet", so die Ministerin weiter. Das sei ein Anstieg von 190 Prozent.

"Der Bedarf ist enorm angestiegen, daher haben wir die finanziellen Mittel für das Gewaltschutzzentrum Niederösterreich um 51.000 Euro aufgestockt", sagte Heinisch-Hosek. Damit sei es gelungen, zwei neue Regionalstellen in Bruck/Leitha und Waidhofen/Thaya zu eröffnen. Auch im Jahr 2010 werde es mehr Geld für die Opferschutzeinrichtungen geben müssen, machte die Frauenministerin abschließend deutlich.

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