FPÖ betrachtet Kopenhagen als gescheitert

Hofer: Einzelinteressen überwiegen - Änderung der Mehrwertsteuerrichtlinie eingefordert

Wien (OTS) - FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer betrachtet aufgrund des vorliegenden sogenannten "Kompromissvorschlages" den Klimagipfel von Kopenhagen als gescheitert.

Hofer: "Ganz offenbar sind die wesentlichen Spieler wie beispielsweise die USA nicht bereit, einen gleichwertigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Für Österreich muss das Konsequenzen haben."

Hofer will abseits von den ohnehin verwaschenen Zielen der internationalen Gemeinschaft eine konkrete Strategie zur Befreiung Österreichs von fossilen Ressourcen umgesetzt wissen und bietet dazu die konstruktive Mitarbeit seiner Partei an. Der freiheitliche Umweltsprecher hat dazu erst vor wenigen Monaten ein Buch herausgegeben, in dem ganz konkret Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles festgeschrieben sind. Das Buch kann im Freiheitlichen Parlamentsklub kostenfrei bestellt werden oder direkt von www.norberthofer.at <http://www.norberthofer.at/> (downloads) heruntergeladen werden.

Tatsache ist, dass die Frage der Energieversorgung immer mehr auch zu einer sozialen Frage wird. Hofer: "Fossile Energieträger werden in den kommenden Jahren viel teurer werden, als wir uns das heute ausmalen möchten. Die Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Ressourcen wird daher in den Mittelpunkt des politischen Interesses rücken. Wasserkraft, Windkraft, Photovoltaik, Geothermie und Biomasse können Österreichs Energiebedarf in Zukunft vollständig decken. Wir haben das große Glück, dass wir anders als andere Länder auf diesen reichen Schatz an erneuerbaren Ressourcen zugreifen können."

Die FPÖ will in diesem Zusammenhang auf Europäischer Ebene eine Änderung der Mehrwertsteuerrichtlinie umsetzen. Ziel ist es, Energie aus erneuerbaren Ressourcen niedriger zu besteuern. Für Österreichs Wirtschaft brächte das enorme Vorteile, weil die energieerzeugenden Unternehmen in Österreich schon jetzt in hohem Maße auf heimische Quellen setzen.

Hofer: "Kopenhagen können wir abhaken. Dort wird nur mehr warme Luft produziert. Wir haben jetzt die Verantwortung, in Österreich das Machbare umzusetzen."

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