FPÖ-Kunasek: "Noch immer Asylchaos in der Steiermark!"

Wien (OTS) - FPÖ-NAbg. Mario Kunasek, steirischer Landesparteisekretär, warnt einmal mehr davor, die Zahl der Asylwerber in Österreich und auch in der Steiermark zu unterschätzen. Kunasek: "Die Anzahl der Asylanträge ist im Vergleich zum Vorjahr um über 30 Prozent gestiegen!"

Kein Grund zur Freude seien die Zahlen der in Österreich gestellten Asylanträge bis September dieses Jahres: Ein Plus von über 30 Prozent im Vergleich zum September des Vorjahres. Kunasek äußert seine Besorgnis: "Im September 2009 wurden in Deutschland ca. 2.600 Asylanträge gestellt - in Österreich waren es im gleichen Zeitraum fast 1.500! Wenn man daran denkt, dass Deutschland fast zehn Mal mehr Einwohner hat als Österreich, ist diese Anzahl doch durchaus bemerkenswert."

Kunasek sieht keinen Anlass, sich mit der gegenwärtigen Situation zufrieden zu erklären: "Auf der einen Seite sind horrende finanzielle Kosten, auf der anderen Seite kann das Thema "Asyl" von der Kriminalstatistik nicht weggedacht werden." Konkret spricht er die rund 9,5 Millionen Euro an, die im vergangenen Jahr für die Betreuung der Asylwerber aufgewendet wurde - allein in den Betreuungsstellen. Außerdem, so Kunasek, seien die Nebeneffekte nicht zu unterschätzen:
"Auch Rechtsberater, NGOs und die bereitgestellte Unterkünfte, die dann das ganze Jahr ausgelastet sind, dürfen nicht in Vergessenheit geraten."

Auf der anderen Seite verweist Kunasek auf die Kriminalstatistik: "Im Jahr 2008 wurden fast 10.000 tatverdächtige Asylwerber ermittelt! Im ersten Halbjahr 2009 waren es knapp 5.000!" Für Kunasek ist klar:
"Seit Innenministerin Fekter im Amt ist, sind die Asylanträge explodiert - wie auch die Kriminalität: 1.612 Straftaten pro Tag entsprechen einer Straftat pro Minute." Abschließend will Kunasek festhalten, dass "wir als einzige soziale Heimatpartei auf Bundesebene aber auch in der Steiermark weiterhin Missstände und ungeschönte Asylzahlen aufzeigen werden."

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