GPA-djp verlangt nachhaltige Sicherheit bei erhöhtem Kilometergeld

KM-Geld gilt nicht nur für öffentlichen Dienst

Wien (OTS) - (GPA-djp). Wenn Ministerin Heinisch-Hosek mittels Dienstrechtsgesetznovelle das bis 31. Dezember dieses Jahres befristete amtliche Kilometergeld von 42 Cent wieder nur um ein Jahr verlängern will, sind davon nicht nur die öffentlich Bediensteten betroffen, sondern Hunderttausende ArbeitnehmerInnen in der Privatwirtschaft: Die Steuerfreiheit kollektivvertraglich oder betrieblich vereinbarter Kilometergelder hängt von der Höhe des amtlichen Kilometergeldes ab. "Im Sinne der Sicherheit und Klarheit für die Kollektivverträge ist ein unbefristetes 42-Cent-Kilometergeld nötig" fordert daher der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Außen- und Mobildienste Gerhard Prochaska und rechnet vor: "Bis Mitte 2008 sind ArbeitnehmerInnen von jedem Dienstkilometer 300 Meter auf eigene Kosten gefahren, und auch jetzt klafft noch eine Lücke von fast 100 Metern." Denn kostendeckend laut PKW-Kostenindex der Statistik Austria wären derzeit 45 Cent. Außerdem ist ein neuerlicher Anstieg der Treibstoffkosten ebenso wie anderer PKW-bezogener Kosten wie Versicherung, Reparatur usw. zu erwarten.

Daher heißt unsere erste Forderung: Die 42 Cent müssen unbefristet beschlossen und nicht wieder befristet werden! Das ist für die Sicherheit des Kilometergeldes in den Kollektivverträgen unabdingbar.

ÖGB, 16. November 2009 Nr. 696

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