Faymann für Homo-Ehe am Standesamt und Kreuz in Schulen

Kanzler in ÖSTERREICH: Kreuze in Schulklassen sollen in die Verfassung aufgenommen werden, wenn Gefahr einer Klage droht

Wien (OTS) - Bundeskanzler Werner Faymann spricht sich im
Interview in der morgigen Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH klar dafür aus, dass die Regierung im Ministerrat ein Gesetz beschließt, das eine Zeremonie am Standesamt bei der Homo-Ehe erlaubt. Faymann in ÖSTERREICH: "Ich stehe hier voll hinter der Position von Frauenministerin Heinisch-Hosek. Selbstverständlich soll es die Homo-Ehe am Standesamt geben. Es haben sich bereits so viele Länder in der EU für eine sichtbare Gleichstellung durch eine Zeremonie am Standesamt eingesetzt, dass wir in dieser wichtigen Frage der Gleichbehandlung nicht Nachzügler sein sollten. Eine Zeremonie am Standesamt wäre ein gutes Signal für mehr Gleichheit."

Faymann spricht sich im Interview mit ÖSTERREICH auch deutlich für die Beibehaltung der Kreuze in den Schulklassen aus. Faymann: "Das Kreuz bleibt in der Klasse. Niemand kann unser Konkordat mit dem Vatikan auflösen. Sollte Gefahr drohen, dass die Kreuze durch Klagen bei Gericht verboten werden, wäre ich dafür, die Konkordats-Regel zum Kreuz in den Schulklassen in die Verfassung aufzunehmen."

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