Metallindustrie: Verhandlungsrunde am 16. November

GMTN/GPA-djp: Letzte Möglichkeit auf Einigung, erste Warnstreiks am Dienstag möglich

Wien (OTS/ÖGB) - =

Auch die vierte Runde der
Kollektivvertragsverhandlungen für die Metallindustrie und den Bergbau wurde nach rund 19 Stunden am 14. November ergebnislos beendet. Dies betrifft auch das Thema Arbeitszeit: Die Koppelung von Arbeitszeit-Flexibilisierung und Lohn-/Gehaltserhöhungen für die Beschäftigten ist zwar vom Tisch, nicht aber die Forderungen der Arbeitgeberseite zur Arbeitszeit. Diesbezüglich gibt es keinerlei inhaltliche Einigung. Auch die Vorgangsweise ist noch nicht endgültig fixiert. Auch die Vorstellungen über die Lohn- und Gehaltserhöhungen für die rund 170.000 Beschäftigten liegen noch weit auseinander. Am Montag, den 16. November, findet daher eine letzte Verhandlungsrunde statt. Der Beginn ist für 10.00 Uhr angesetzt. ++++

Für die Verhandlung werden die angekündigten Kampfmaßnahmen bis Dienstag, den 17. November, verschoben. Sollte es in der Montagsrunde zu keiner Einigung kommen, werden in allen Bundesländern ab Dienstag Betriebsversammlungen durchgeführt und schrittweise Kampfmaßnahmen eingeleitet.

"Damit ist klar, dass alle Vorbereitungen für Kampfmaßnahmen fortgesetzt werden. Montag besteht für die Arbeitgeber die letzte Möglichkeit auf dem Verhandlungsweg ein Ergebnis zu erzielen", betonen Rainer Wimmer, gf. Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung (GMTN), und Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp).

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