Schweinegrippe: BZÖ-Spadiut: Stöger beweist völlig Inkompetenz bei Umgang mit Pandemien

Impfung aus Zehnerdosen "wie im Mittelalter"

Wien (OTS) - "SPÖ-Gesundheitsminister Stöger zeigt so wie in allen anderen Bereichen auch bei den Maßnahmen gegen die Ausweitung der Schweinegrippe völlige Inkompetenz. Wie kann man in teuren Inseraten die Menschen auffordern, zu ihren Hausärzten zu gehen, wenn diese nicht einmal die Impfung selbst durchführen können? Das kann nur einem Minister einfallen, der kein Gespür für die Menschen hat. Das Chaos rund um die Schweinegrippe ist in Österreich nur ausgebrochen, weil Stöger nicht rechzeitig die notwendigen Vorkehrungen getroffen hat", kritisierte heute BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut.

Spadiut forderte, dass auch die niedergelassenen Ärzte die Patienten gegen die Schweinegrippe impfen dürfen und kritisierte die Entnehmung des Impfstoffes aus "Zehnerdosen". "Das ist wie im Mittelalter, die Infektionsgefahr ist höher. Selbst bei Rindern werden zeitweise Einmaldosen verwendet. Die Amtsärzte, die aufgrund des großen Andrangs völlig überfordert sind, können die Patienten nicht einzeln impfen, sondern müssen diese in "Zehnergruppen" versorgen. Stöger soll endlich dafür sorgen, dass die Österreicherinnen und Österreicher ausreichend informiert werden und auch die Hausärzte impfen dürfen. Das angerichtete Chaos muss endlich beseitigt werden", so der BZÖ-Gesundheitssprecher.

Auch bei der Zahl der H1N1-Erkrankten sei Stöger völlig daneben gelegen. "Während alle Experten von 15.000 Neuinfektionen in der vergangenen Woche ausgehen, spricht der SPÖ-Gesundheitsminister lediglich von 1.000 Erkrankten. Damit beweist Stöger einmal mehr seinen Ruf als größte Schwachstelle dieser ohnehin nicht gerade professionell agierenden rot-schwarzen Bundesregierung", sagte Spadiut.

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