JG-Tauß: Hetze hat neue Dimension erreicht

Polemik statt Lösungen zeugt von der mangelnden Sachkenntnis der FPÖ

Wien (OTS/SK) - "Das Weihnachtsfest in der heutigen Aussendung von FPÖ-Generalsekretär derart polemisch als Aufhänger zu verwenden ist auch für die FPÖ eine neue Dimension. Mit Polemik wird über mangelndes Sachwissen hinweggetäuscht", ist Tina Tauß, Bundesvorsitzende der Jungen Generation, erschüttert. "Leider ist der Fall Arigona Zogaj schon so von parteipolitischen Interessen überlagert, dass eine Diskussion über die wirkliche Frage: Sollen integrierte Menschen in Österreich bleiben oder nicht, schon lange nicht mehr gestellt wird. Auf der einen Seite versucht Innenministerin Fekter ihr Profil als eiserne Lady zu schärfen und hat bald auch in den Augen der Öffentlichkeit jede Form von Menschlichkeit verloren. Auf der anderen Seite springen FPÖ-Funktionäre auf die Zukunft eines Mädchens auf, um ihr persönliches Profil zu schärfen und rechte Gruppierungen anzusprechen", sieht Tauß parteipolitische Interessen als Motivation für die Abschiebung von Arigona Zogaj. ****

"Den ÖsterreicherInnen geht es nicht darum integrierte Menschen abzuschieben, sondern darum, dass die Probleme mit jenen Menschen gelöst werden, wenig oder gar nicht integriert sind", ist Tauß überzeugt. "Die gesamte Debatte im Asyl- aber auch Integrationsbereich muss wieder darüber geführt werden, wie wir uns das Zusammenleben in Österreich vorstellen und nicht darüber, wer den härteren Kurs fährt. Mit der Selbstdarstellungsstrategie von manchen PolitikerInnen wird es auch in Zukunft keine Verbesserung bei diesem Thema geben", so Tauß abschließend. (Schluss) mw/mp

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Tina Tauß, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ, Tel. 0664/88461600, tina.tauss@spoe.at, www.jg.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006