FPÖ-Gartelgruber: Kernenergie in Europa schrittweise ersetzen

Statt in Atomreaktoren zu investieren wären mehr Mittel für alternative Energien gefragt

Wien (OTS) - Besorgt zeigt sich FPÖ-NAbg. Carmen Gartelgruber über die nun in die Umsetzungsphase gehende Neuausrichtung der Energiepolitik im Königreich Schweden: "Dass Schweden nun wieder voll auf die Nutzung von Kernenergie setzt, ist ein erheblicher Rückschlag für die europäische Energiepolitik. Auch was man aus Deutschland und Italien hinsichtlich der energiepolitischen Vorstellungen hört, ist besorgniserregend. Insgesamt muss alles getan werden, um die Abhängigkeit europäischer Staaten von Kernenergie durch die Bereitstellung kostengünstiger und klimafreundlicher Alternativen schnellstmöglich zu verringern."

Gartelgruber erinnert an einen kürzlich im Nationalrat beschlossenen 5-Parteienantrag, den sie selbst seitens der FPÖ unterzeichnet hat:
"Der Umweltminister wird darin aufgefordert, sich in Kopenhagen dafür einzusetzen, dass Kernkraft nicht als Klimaschutzmaßnahme angesehen wird. Angesichts der zuletzt in immer mehr Staaten angedachten Pro-Atom-Politik, ist dies von höchster Bedeutung. Ich erwarte, dass Österreich in dieser Frage ohne falsche Scham oder diplomatisches Geplänkel Klartext spricht!"

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