Brunner: Peinlich, peinlich: Ex-Umweltmusterland Österreich wird zum Klimaschutzschlußlicht

Berlackovich muss Zeitplan für verbessertes Ökostrom- und Klimaschutzgesetz vorlegen

Wien (OTS) - "Das ist mehr als peinlich für das ehemalige Umwelt-Musterland", kritisiert Christiane Brunner, Umweltsprecherin der Grünen. Wenige Wochen vor der Klimakonferenz in Kopenhagen steht fest: Österreich erreicht als einziges Land in der EU seine Kyoto-Ziele nicht. Das bestätigte heute die Europäische Umweltagentur. Damit wir uns in Kopenhagen nicht völlig blamieren, muss Landwirtschaftsminister Berlakovich aufhören mit dem Finger auf andere zu zeigen und noch vor Beginn der Klimakonferenz in Kopenhagen zumindest einen Zeitplan für ein Ökostromgesetz vorlegen, das seinen Namen verdient und wir brauchen ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen. "Wenn der Landwirtschaftsminister nicht weiß, wie er es machen soll, bieten wir ihm gerne unser Know-how an", so Brunner.

Die Europäische Umweltagentur stellt auch fest, dass Österreich mehr Klimaschutz außerhalb des Emissionshandels machen muss. "Österreich hat bis jetzt ja nichts anderes getan, als sich über den Emissionshandel von den Reduktionszielen frei zu kaufen, anstatt wirklich Maßnahmen in Österreich zu setzen. Die Grüne weisen seit langem darauf hin, Österreich muss endlich Klimaschutz zu Hause machen. Das würde zudem tausende Arbeitsplätze schaffen. Jetzt muss in der österreichischen Bundesregierung endlich umgedacht und gehandelt werden!", so Brunner.

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