FPÖ-Hofer fordert Inflationsabgeltung beim Pflegegeld

Abgeltung auf Kosten des überdimensionierten Bankenpaketes

Wien (OTS) - Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer kann der Forderung nach Verzicht auf Pensionserhöhung, um damit das Pflegegeld zu erhöhen, wenig abgewinnen. Hofer erklärt: "Nicht die Senioren sollen zugunsten der längst überfälligen Inflationsabgeltung beim Pflegegeld Opfer bringen, sondern jene, die durch beispiellose Gier die derzeitige Krise - auch des Bundeshaushaltes - mit verschuldet haben."

Stattdessen fordert Hofer, dass die Inflationsabgeltung beim Pflegegeld auf Kosten des überdimensionierten Bankenpaketes zu erfolgen hat. "Es ist nicht einzusehen, dass beispielsweise bei der Constantia Privatbank die verantwortlichen drei Vorstandsmitglieder mit einem Abschiedsgeschenk von 30 Millionen Euro (!) abgefertigt werden, obwohl die marode Bank vom Steuerzahler gerettet werden musste, und gleichzeitig von unseren Senioren verlangt wird, zugunsten von pflegebedürftigen Menschen auf Teile ihrer Pension zu verzichten", betont Hofer. "Ich kann diesem Vorschlag von Herrn Huainigg, den ich sonst sehr schätze, nichts abgewinnen."

"Es ist schon ein eigenartiges Sittenbild dieser Republik, dass bei der AUA, bei den ÖBB, beim Verkauf der Bundesimmobilien oder bei den heimischen Banken Milliarden vernichtet werden und Politikern nichts anderes einfällt, als zur Finanzierung der Werterhaltung des Pflegegeldes Pensionisten aller Einkommensgrößen zur Kasse zu bitten", schließt Hofer.

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