"1989: The End of History or the Beginning of the Future? Video Art Comments on a Paradigm Shift" in New York

New York (OTS) - "1989 - in diesem "Annus Mirabilis" zerrissen Menschen in Ost- und Mitteleuropa in ihrer Sehnsucht nach Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie den Eisernen Vorhang und rissen die Berliner Mauer ein. Europa als Ganzes und das gesamte internationale System veränderte sich grundlegend: Eine neue Zukunft begann". Mit diesen Worten eröffnete Außenminister Michael Spindelegger gestern Abend im Österreichischen Kulturforum New York offiziell die bereits seit 2. November laufende Ausstellung "1989: The End of History or the Beginning of the Future? Video Art Comments on a Paradigm Shift".

"Die Ausstellung zeigt unter einem künstlerischen Blickwinkel, was vor zwanzig Jahren geschah und was seither in unseren Gesellschaften passiert ist. Die Konzentration auf die Kunst erinnert uns auch an die entscheidende Rolle, die viele Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle während und sogar noch wichtiger ist, vor den Umbrüchen des Jahres 1989 spielten. Nur um einige wenige zu nennen, Menschen wie Vaclav Havel, György Konrad, und der Filmregisseur Andrzej Wajda. Die Künstler waren nur indirekt in der Lage sich, durch Ausstellungen, Performances, Konzerte, Filme und Literatur auszudrücken, viele ihrer Gedanken und Ideen wurden durch die kommunistischen Regime unterdrückt. In vielen Fällen bot die Kunst den einzigen Weg, die Wahrheit auszusprechen und die politische Opposition wachzurütteln, die ausgegrenzt und verfolgt war und über die Kunst eine Plattform zum Protest, ein Ventil, ein Fenster zur Wirklichkeit fand", so der Außenminister weiter.

Die Ausstellung ist als videobasierte Schau mit 15 Filmen renommierter internationaler Künstler konzipiert, wobei die Filmauswahl sich an der Fragestellung orientierte, wie Künstler und hier besonders Videokünstler, auf die durch das Jahr 1989 hervorgerufenen Veränderungen reagiert haben. Teilnehmende Künstler sind Marina Abramovic, Josef Dabernig, Thomas Draschan, Harun Farocki mit Andrej Ujica, Anna Jermolaewa, Johanna Kandl, Jonas Mekas, Csaba Nemes, Jakub Nepras, Marcel Odenbach, Marek Piwowski, Pushwagner, Joanna Rajkowska, Isa Rosenberger, Nedko Solakov, Miha Strukelj, Magda Tothova.

Die Schau wurde durch das Österreichische Kulturforum mit der Kunsthalle Wien gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum, dem Ungarischen Kulturzentrum und dem Rumänischen Kulturinstitut realisiert. Kuratiert wird die Ausstellung vom Direktor der Kunsthalle Wien, Gerald Matt und dem Leiter des Kulturforums, Andreas Stadler.

Die Ausstellung ist bis 24. November im Österreichischen Kulturforum New York bei freiem Eintritt zu sehen.

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