Fachliste-RFW: Neue Lehrlingspolitik kann neue Lehrstellen schaffen

Einführung des Blum-Bonus "NEU" und bessere schulische Ausbildung der Schulabgänger sind aber die Grundvoraussetzung

Wien (OTS) - Die Problematik der Lehrlingsausbildung in Österreich durch die Abnahme der betrieblichen Lehrstellen und das Abschieben der Jugendlichen in sogenannte überbetriebliche Ausbildungsstätten war das Thema der gestrigen Pressekonferenz der freiheitlichen Unternehmervertreter.

Vor den anwesenden Teilnehmern wies Karl Ramharter, Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer und Fraktionsobmann der parteifreien Wahlgemeinschaft Fachliste der gewerblichen Wirtschaft - Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender auf die mangelhafte Allgemeinbildung der Schulabgänger hin. "Ein angehender Lehrling muß neben lesen und schreiben auch die Grundrechnungsarten beherrschen", so Ramharter. "Ohne dieses Basiswissen kann kein fachspezifisches Wissen in der Lehrlingsausbildung vermittelt werden".

"Die sofortige Einführung des Blum-Bonus "NEU" spart dem Staat nachweisbar hunderte Millionen und schafft sofort und nachhaltig neue Lehrstellen in den Betrieben" stellte Fritz Amann, Bundesobmann des Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender, in seinen Ausführungen fest. "Und man könnte auch mehr in die Ausbildung der in den Unternehmen für die Lehrlingsausbildung verantwortlichen investieren", so Amann weiter. "Denn bisher sind auch diese Kosten ausschließlich von den Betrieben zu bezahlen.

Die duale Lehrlingsausbildung ist ein Erfolgsfaktor der österreichischen Wirtschaft und darf durch das Abschieben der Jugendlichen in Ausbildungswerkstätten nicht verwässert werden. "Da sich auch schon die Gewerkschaft zur dualen Ausbildung bekennt, sollte der Weg nun frei sein, die Lehrlingsausbildung mit Einführung des Blum-Bonus "NEU" auf eine neue Basis zu stellen und damit die Ausbildung von Facharbeiter für die Zukunft sicherzustellen", so Ramharter und Amann unisono
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