Tausende Besucher beim AIT in der Langen Nacht der Forschung

Infrastrukturminister Doris Bures: "Die Lange Nacht der Forschung eignet sich hervorragend dafür das Interesse für Forschung und Technologie zu wecken!"

Wien (OTS) - An den Standorten des AIT Austrian Institute of Technology im Tech Gate Vienna und TECHbase haben tausende BesucherInnen die Lange Nacht der Forschung genutzt, um an den Stationen des AIT über die neuesten heimischen Forschungsschwerpunkte informiert zu werden.

Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie und Eigentümervertreterin des AIT: "Unser Ziel ist es, unter die Top 3 der innovativsten Volkswirtschaften zu kommen. Dazu braucht es vieles - eine klug eingesetzte Forschungsförderung, innovative und investitionsfreudige Unternehmen, eine gemeinsame Forschungsstrategie - aber es braucht vor allem eines: die innovativsten und kreativsten Köpfe. Und um diese noch verstärkt zu bekommen, müssen wir noch viel an Bewusstseins- und Informationsarbeit leisten und das Interesse für Forschung und Technologie wecken. Die Lange Nacht der Forschung eignet sich dafür hervorragend."

Besonders beliebt waren die Stationen zum Themenkreis "Wie sieht Elektrizität aus?". Dabei wurden den Besuchern Themen wie Fotovoltaik, Wechselrichter, Wärmepumpen, Solarthermie, verteilte Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen, Integration erneuerbarer Energieträger ins Gebäude und ein Hochspannungslabor näher gebracht. Im Hochspannungslabor können Blitze mit einer elektrischen Spannung von bis zu einer Million Volt erzeugt werden. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit sich im Rahmen des Experiments im Faradayschen Käfig aufzuhalten, während ein Blitzschlag auf diesen einwirkt. Anhand dieser Demonstration werden die physikalischen Hintergründe zu diesem Effekt (Faraday'scher Käfig) erläutert.

Prof. Dr. Wolfgang Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer des AIT: "Um in Zukunft auch einen entsprechenden Forschernachwuchs zu erhalten, sind gerade Aktionen wie "Die lange Nacht der Forschung" wichtige Instrumente, um die Jugend für die spannenden Themen der Zukunft zu interessieren!"

Sowohl für Kinder aber auch für viele Erwachsene war die Station "Wie können Roboter sehen?" - nach menschlichem Vorbild ein Anziehungspunkt. Dort präsentierten ForscherInnen des AIT Austrian Institute of Technology den BesucherInnen eine Technologie, die es Robotern zukünftig ermöglichen wird, ihre Umgebung optisch dreidimensional (3D) wahrzunehmen. Dabei wird mit Hilfe von 2 digitalen Kameras - nach dem Vorbild eines menschlichen Augenpaares -ein dreidimensionales Modell der Umgebung in Echtzeit berechnet und auf einem speziellen 3D Monitor dargestellt.

Aber auch an den Stationen des AIT Departments Health & Environment konnte man sich über zahlreiche Interessierte freuen. Den BesucherInnen stand ein Mobil-O-GraphTM zur Verfügung mit dem innerhalb einer zwei-minütigen Messung die 4 möglichen Ursachen für erhöhten Blutdruck: erhöhtes Schlagvolumen des Herzens, erhöhter Widerstand in den peripheren Gefäßen, zu geringe Elastizität der Gefäßwände und erhöhte Herzrate quantifiziert werden können. Abschließend erhielten die BesucherInnen einen "Arztbrief" mit ihren Messergebnissen überreicht.

Außerdem wurde präsentiert wie die Lebensqualität chronisch kranker Menschen wie HerzpatientInnen oder DiabetikerInnen durch eine kontinuierliche medizinische Überwachung gesteigert werden kann.

Wie auch schon in den letzten Jahren erfreuten sich die Stationen rund um die Mobilität großer Beliebtheit. Über die sogenannte Floating Car Technologie (FCD) und Methoden der künstlichen Intelligenz wurde gezeigt wie Staus vorhergesagt werden können. Außerdem präsentierte das AIT wie es durch Forschung an alternativen, energieeffizienten Fahrzeugkomponenten sowie innovativen und leichten Karosseriekonzepten das Elektroauto der Zukunft mit gestalten wird.

Eine vielbesuchte Station des AIT war die Station "Klimazukunft Österreich", bei der die Auswirkungen des Klimawandels in Österreich beleuchtet wurden. Das Projekt "reclip:more!" wurde präsentiert, welches eine zuverlässige Datenbasis für Klimaschutz und Klimafolgenforschung für Österreich darstellt.

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