BZÖ-Bucher: Strompreiserhöhung - Konzerne haben allein 2008 77 Millionen Euro zu viel verrechnet

BZÖ lehnt drohende Strompreiserhöhung massiv ab- mehr Rechte für staatliche Kontrollbehörden

Wien (OTS) - Laut Berechnungen der Energieagentur wird der österreichische Strompreis bereits im Dezember um 3,6 Prozent ansteigen. BZÖ-Chef Bucher lehnt diese Erhöhung massiv ab und begründet seinen Widerstand folgendermaßen: "Die Energieversorger haben in den letzten drei Jahren nur für die Einspeisung von Ökostrom den Endverbrauchern um 50 bis 80 Millionen Euro jährlich zu viel verrechnet. Allein im Jahr 2008 haben die rot-schwarzen Stromkonzerne laut Regulierungsbehörde E-Control auf diese Weise von den Stromkunden ein Körberlgeld von 77 Millionen Euro eingestreift. Dies führt dazu, dass allein jeder Privathaushalt oder Gewerbebetrieb die Energieversorger mit bis zu 150 Euro jährlich subventioniert. Damit muss sofort Schluss sein. Das BZÖ verlangt, dass die Stromkonzerne zuerst bei sich sparen, ungerechte Tarife beseitigen und nicht ihre Rekordgewinne ungerechtfertig weiter auf Kosten der Konsumenten auffetten", betont Bucher.

Nachdem in Österreich am Strompreissektor offensichtlich kein Wettbewerb mehr herrsche, trete das BZÖ für eine massive Stärkung der E-Control und der Bundeswettbewerbsbehörde ein. "Wenn sich Österreichs Enegiebosse anscheinend als Paten in einem Strom-Kartell sehen, dann muss der Staat über Kontrollmechanismen wieder für einen echten Wettbewerb sorgen", verlangt Bucher.

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