FPÖ-Obermayr: Österreichisches Trauerspiel um die Ernennung von EU Kommissar

Wien (OTS) - Als "ein wahrhaftes Trauerspiel" könne man die Nominierung von Wissenschaftsminister Johannes Hahn als neuen EU-Kommissar bezeichnen, lässt der freiheitliche EU-Parlamentarier Mag. Franz Obermayr aus Brüssel ausrichten. Es sei von der österreichischen Regierung eine parteipolitisch "ausgepackelte" Entscheidung getroffen worden, anstatt gemeinsam nach dem "Qualifiziertesten" für den Aufgabenbereich Ausschau zu halten. Die EU-Kommission müsse demnach jetzt erst schauen, welches Ressort für den erfolglosen Wissenschaftsminister Hahn gerade mal passt.

Es zeuge von keinerlei Vorbildwirkung, betont Obermayr, dass sowohl Pröll, als auch Faymann wie trotzige Kleinkinder in dieser Sache agierten. Den beiden gehe es anscheinend nicht um die Reputation Österreichs in Europa, sondern darum, "unliebsame Kollegen" der anderen Partei - ja sogar der eigenen Fraktion - zu verhindern, sagt Obermayr. "Zuerst wird in aller Öffentlichkeit gestritten und dann einigt man sich in der rot-schwarz "üblichen Packelei Stimmung" auf den Kandidaten, der noch am ehesten dem kleinsten gemeinsamen Nenner entspricht. Es würde mich nicht wundern, dass all dies dazu führen könnte, dass Hahn die größten Schwierigkeiten beim Hearing im EU-Parlament blühen werden, nachdem das "Pflichthearing" im gestrigen EU-Hauptausschuss im Nationalrat zu einer Farce wurde", stellt Obermayr zum Abschluss fest.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003