Ulrich Kühn, Alexander Doliner und Tobias Werkner sind die Gewinner des ursula blickle videopreises 2009!

Wien (OTS) - Ulrich Kühn (Institut für Bildende und Mediale Kunst / Abteilung Bildhauerei, Plastik und Multimedia, Prof. Erwin Wurm) erhält für seine Arbeit Lifeshow den mit 1500Euro dotierten 1. Preis. Heuer werden erstmals zwei 2. Preise, dotiert mit je 1000Euro vergeben: Alexander Doliner (Institut für Bildende und Mediale Kunst / Abteilung Digitale Kunst, Prof. Virgil Widrich) erhält den Preis für seine Arbeit Werden Sie Mitglied; Tobias Werkner (Institut für Bildende und Mediale Kunst / Abteilung Grafik-Design, Prof. Oliver Kartak) für seine Arbeit Maschinerie.

Zu den Arbeiten und Künstlern

Ulrich Kühns Video Lifeshow erinnert im Stil an Musicclips der 80er Jahre. Vom Champagner nass gespritzte Männerkörper wiegen sich im Rhythmus der Musik. Seifenblasen fliegen durch die Luft, Neonfarbfelder blinken im Hintergrund, Knallkörper platzen. Das Kurzvideo verkehrt klassische Genderrollen in ihr Gegenteil und ironisiert lustig Weise übersexualisierte Darstellungsweisen der Popbranche.

Der Schwarz-Weiß-Film Werden Sie Mitglied von Alexander Doliner präsentiert zwei stark geschminkte Protagonisten, einen Mann und eine Frau auf dem Weg ins Nirgendwo. Geisterhafte Erscheinungen säumen ihren Pfad. Sie sind in einen inneren Dialog vertieft, der um sinnliches Erleben und Nicht-Erleben kreist.

Tobias Werkners gelungene und von der Machart überzeugende Schwarz-Weiß Animation Maschinerie zeigt roboterartige Menschen und Tiere auf ihrem Weg in eine virtuelle Welt sowie die Weltraumreise eines Hundes zum Mond.

Zur Vergabe des Preises

Der ursula blickle videopreis wurde bereits zum fünften Mal vergeben, und ist mit insgesamt 3500 Euro dotiert. Er geht an StudentInnen der Universität für angewandte Kunst Wien für herausragende künstlerische Leistungen im Medium Video (Einkanalarbeiten bis max. 15 Min.).

Die Jury bestehend aus Ursula Blickle (Ursula Blickle Stiftung), Gerald Matt/Angela Stief (Kunsthalle Wien) und Gerald Bast (Universität für angewandte Kunst Wien) wählte die Preisträger wählte heuer aus 46 Künstlern aus, die insgesamt 62 Arbeiten eingereicht hatten. Daraus wurden 8 Künstler nominiert, von denen die Jury die drei Preisträger auswählte.

Nominierte Künstler und Werke: Peter Hoiß, Homevideo; Max Horejs, Zwichenbuld / FOF; Daniel Kunzelmann, Find ich auch ...; Florian Regl, Spion; Manfred Rainer, Thriller.
Die nominierten Videos werden in der ursula blickle videolounge vom 5. November 2009 bis 10. Jänner 2010 gezeigt.

2008 ging der ursula blickle videopreis an Patrick Topitschnig, Robert Mathy und Eva Chytilek
2007 ging der ursula blickle videopreis an Oliver Laric und Lea Titz 2006 ging der ursula blickle videopreis an Nina Rike Springer und Bernhard Hetzenauer
2005 ging der ursula blickle videopreis an Lisa Truttmann

Eine Kooperation von URSULA BLICKLE STIFTUNG, KUNSTHALLE wien und Universität für angewandte Kunst Wien.

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