Uni-Zugangsbeschränkungen: Fragwürdige IMAS-Befragung

ÖGJ weiterhin gegen Zugangsbeschränkungen

Wien (OTS/ÖGJ) - Zur heute präsentierten IMAS-Befragung, wonach 86 Prozent der ÖsterreicherInnen Zugangsbeschränkungen bzw. Aufnahmeprüfungen an Universitäten befürworten würden, stellt die Österreichische Gewerkschaftsjugend fest (ÖGJ) fest: Mit derartig manipulativen Fragestellungen könnte man sogar auf die Frage, ob die Sonne weiterhin scheinen soll, mehrheitlich negative Antworten erhalten.++++

Die Fragestellung im Wortlaut: "In nahezu allen europäischen Ländern gibt es Aufnahmeprüfungen und Zugangsbeschränkungen an den Universitäten. Daher kommt es jedes Jahr in Österreich zu einem Ansturm ausländischer Studenten, die in ihrer Heimat nicht zum Studium zugelassen würden. Halten Sie es unter diesen Umständen für sinnvoll, bestimmte Zugangsbeschränkungen bzw. Aufnahmeprüfungen einzuführen, oder sind Sie gegen solche Beschränkungen?"

Die ÖGJ fordert weiterhin Universitäten ohne Zugangsbeschränkungen und die komplette Abschaffung von Studiengebühren.(fk)

ÖGB, 5. November 2009 Nr. 662

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Öffentlichkeitsarbeit
Florian Kräftner
Tel.: (++43-1) 534 44/290
http://www.oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0004