JUGENDVERTRETUNG: Österreich braucht Jugendforschung!

BJV-Vorsitzender Philipp Nagel kritisiert die Schließung des ÖIJ als jugendpolitisches Armutszeichen und fordert langfristig abgesicherte Jugendforschung.

Wien (OTS) - Mit dem Aus des Österreichischen Instituts für Jugendforschung (ÖIJ) geht die einzige Institution verloren, die wichtige Grundlagenforschung im Jugendbereich betrieben hat, so das Resümee der Bundesjugendvertretung (BJV) aus der heutigen Pressekonferenz zur Schließung des ÖIJ.
"Dass sich die Bundesregierung nicht dazu durchringen konnte, die notwendigen 100.000 Euro zur Erhaltung des ÖIJ bereit zu stellen ist für uns ein jugendpolitisches Armutszeichen. Auch dass im Regierungsprogramm ein klares Bekenntnis zum Ausbau der Jugendforschung in Österreich vereinbart wurde, die Schließung des ÖIJ die Politik jetzt aber nicht berührt, ist bezeichnend", kritisiert BJV-Vorsitzender Philipp Nagel
So gibt es Aussagen des Jugendministeriums, die Schließung des ÖIJ bedeute "keinen Mangel an Expertise". "Dass es auch ohne das ÖIJ ausreichende Grundlagenforschung gibt, ist für die Bundesjugendvertretung nicht nachvollziehbar. Falls diese Expertise irgendwo vorhanden ist, ersuchen wir die Bundesregierung, diese mit uns zu teilen", so der Vorsitzende.
"Außerdem fordern wir erneut den strukturellen Aufbau einer langfristigen und ausreichend ausgestatteten Jugendforschung in Österreich, und zwar unter Einbindung der Wissenschaft, der Länder und aller jugendrelevanten Player", betont Nagel.

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