Schützenhöfer fordert klares Bekenntnis zum Kreuz: "Das Kreuz steht für ein Europa der Werte"

Faymann soll sich von SPÖ-Kampagnen gegen Kirche distanzieren

Graz (OTS) - "Wir brauchen ein Europa der Werte und nicht eine wertelose europäische Gesellschaft. Österreich ist christlich geprägt und muss sich zu diesen Werten bekennen", so der steirische Landeshauptmann-Vize Hermann Schützenhöfer zutiefst betroffen über die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zur Anbringung der Kreuze in italienischen Klassenzimmern.

"Die Menschen sind auf der Suche nach Orientierung, nach Werten und nach dem Sinn, wenn nun eine europäische Institution die europäischen Werte infrage stellt, entsteht dann ein schwerer Schaden am gemeinsamen Haus Europa. Das Kreuz ist natürlich ein christliches Symbol, aber auch ein Bekenntnis zu einem Europa der Werte, zu einer Gesellschaft der Toleranz und zu einer Gemeinschaft der europäischen Kulturen."

Schützenhöfer kritisiert nicht nur die Entscheidung des EGMR, sondern ortet auch in Österreich eine gezielte Kampagne gegen eben diese Werte, "ich halte es für unerträglich, dass unter Duldung von SPÖ-Vorsitzendem Faymann, SPÖ-nahe Organisationen permanent diese Werte angreifen. Letztes Beispiel die Kampagne der SPÖ-Schülerorganisation gegen die Kirche mit dem Ziel, den Religionsunterricht in Schulen abzuschaffen, (konfessionelle) Privatschulen abzuschaffen, Kirche raus aus öffentlichen Institutionen, Verbot von jeglichen religiösen Veranstaltungen, keine religiösen Symbole an PädagogInnen, etc.!"

"Das Schweigen der SPÖ zu diesen Kampagnen kann ich mir nur als gezielte Doppelstrategie erklären. Ich fordere SPÖ-Vorsitzenden Faymann auf, sich sofort öffentlich von all diesen Aktivitäten zu distanzieren", so der steirische Landeshauptmann-Stv. und ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer.

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