Infrastruktur-Elite trifft sich zum 1. Verkehrstelematik-Symposium

Experten prophezeien Ende der "maschinengetriebenen Anwendungen"

Wien (OTS) - Die Österreichische Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (ÖVG) und der Austrian Traffic Telematics Cluster (ATTC) luden zum 1. Verkehrstelematik-Symposium in die Sky Lounge der Wirtschaftskammer. In vier hochkarätigen Diskussionsrunden widmeten sich einen ganzen Tag lang Vorstände und Direktoren der führenden Infrastrukturbetreiber und Verkehrsträger (ASFINAG,ÖBB, Wiener Linien), der Technologieanbieter (Kapsch, IBM, Cirquent, Siemens, SWARCO u.a.), der Forschungsgesellschaften ( Austria Tech, AIT) sowie Experten von Bund und Land (BMVIT, Land Niederösterreich, Stadt Wien) dem Thema Usability im Mobilitätsbereich - Anwendungen und Entwicklungen im Bereich der Telematiksysteme.*****

1. Verkehrstelematik-Symposium als jährliche Institution

ÖVG und ATTC haben sich zum Ziel gesetzt, einmal im Jahr ein Symposium zu veranstalten, um dem wirtschaftlich und gesellschaftlich zukunftsträchtigen Thema Verkehrstelematik gerecht zu werden. Diesjähriger Gastgeber war die Wirtschaftskammer Österreich, vertreten durch Vizepräsident Dr. Richard Schenz. Durch die Veranstaltung führten die Organisatoren selbst - die beiden Generalsekretäre von ÖVG und ATTC, Veronika Kessler und Hartwig Hufnagl.

2. Entscheidungsträger debattieren

In den vier hochkarätigen Diskussionspanels, die sich vorrangig mit dem praktischen Nutzen von Verkehrstelematik-Applikationen und deren Anwendbarkeit auseinander setzten, wurden folgende Fragen erörtert:

  • Was haben wir in den nächsten 10 Jahren zu erwarten?
  • Woran arbeiten Industrie und Wissenschaft zurzeit?
  • Wie verändern sich die Anforderungen der Gesellschaft?
  • Welche Strategien haben die Betreiber?

In einer Zeit, in der technisch fast alles möglich erscheint, rücken auch in der Verkehrstelematik die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt aller neuen Services und Anwendungen. Der einfache Zugang und die Verständlichkeit der Informationen, ob über Internet, mobile Anwendungen oder stationäre Anlagen, werden über den Erfolg oder Misserfolg neuer Dienste entscheiden. Das Ende der "maschinengetriebenen Anwendungen" leitet den Beginn der "userfreundlichen Anwendungen" ein.

ASFINAG-Vorstandsdirektor und ATTC-Präsident Alois Schedl brachte es auf den Punkt: "Die Frage ist nicht, was technisch machbar ist, sondern was dem Anwender nutzt. Oder ganz plakativ: Entscheidend ist, was der Kunde braucht! Die Voraussetzung dafür ist ein übergeordnetes Verkehrsmanagement und eine integrierte Infrastrukturplanung. Daran arbeiten wir gemeinsam".

3. Networking-Plattform

Den Networking Charakter des Symposiums unterstrich das anschließende "Get Together". Die österreichischen Technologieanbieter hatten ausgiebig Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre mit den Entscheidungsträgern der Infrastrukturbetreiber, Verkehrsträger und Forschungseinrichtungen über neue Kooperationsmöglichkeiten und gemeinsame Konzepte zu sprechen. Außerdem konnten sich interessierte Teilnehmer aus erster Hand über die jüngsten Innovationen und die neuesten intermodalen Projekte informieren.

Fast die gesamte österreichische Infrastruktur-Elite war versammelt. U.a. die Vorstandsdirektoren Alois Schedl (ASFINAG), Peter Klugar (ÖBB Holding AG) und Kari Kapsch (Kapsch BusinessCom AG), Geschäftsführer Reinhard Pfliegl (Austria Tech), Johann Pichler (Telekom Austria), Helmut Ludwar (IBM), Ansgar Kauf (SWARCO-Innovia), Christian Hochreiter (Wiener Linien) und Ingolf Schädler (BMVIT).

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Veronika Kessler, ÖVG
Tel.: 01/5879727, office@oevg.at

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