FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Zwangstherapien für Drogensüchtige

Süchtige auf Drogenersatzmittel umzustellen, stellt keinen Erfolg dar

Wien (OTS) - Zum aktuellen Drogenbericht hält FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein fest, dass es durchaus keine "Erfolgsstory" darstelle, dass in Österreich immer mehr Opiatabhängige mit Drogenersatzmitteln behandelt würden. Ganz offensichtlich werde das Ziel vollkommen verfehlt - die Patienten kämen zwar weg von der illegalen Droge, aber hin zu einer legalen.

Den einzigen Erfolg stelle ein vollkommenes Wegbringen der Menschen von den Suchtmitteln dar. Belakowitsch-Jenewein betont, dass Schweden hier einen vorbildlichen Weg eingeschlagen habe. EU-weit könne Schweden die geringste Zahl an Drogensüchtigen aufweisen, was der langjährigen, erfolgreichen Umsetzung von Zwangstherapien von Süchtigen zu verdanken sei.

Dass in Österreich eine genaue Zahl der Drogentoten aufgrund immer weniger durchgeführter Obduktionen nicht feststellbar sei, "ist ein klares Versagen der Bundesregierung und des Landes Wien", prangert die freiheitliche Gesundheitssprecherin an. Seit dem Schließen der Gerichtsmedizin in Wien werde der Ball zwischen Bundesregierung und Land Wien hin und her gespielt, keiner wolle die Verantwortung übernehmen.

Grundsätzlich sei Gesundheitsminister Stöger dringend aufgefordert, aktiv zu werden und etwas im Bereich Drogenpolitik zu bewegen, stellt Belakowitsch-Jenewein fest. Er solle mit seiner schwedischen Amtskollegin Gespräche aufnehmen, und in Österreich den erfolgreichen Weg der Zwangstherapien von Drogensüchtigen einführen.

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