ÖCV: Verhandeln statt demonstrieren!

Cartellverband fordert Ende der Besetzungen und konstruktive Verhandlungen.

Wien (OTS) - "Mittlerweile dauern die Besetzungen an den Universitäten schon zwei Wochen und verursachen erhebliche Mehrkosten für die Universitäten. Ich fordere die Besetzer auf, zur Vernunft zu kommen, die Besetzungen zu beenden und sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Damit wäre den Mitstudenten erheblich besser gedient als mit ständig neuen Protestaktionen, bei denen es primär um linke gesellschaftspolitische Forderungen geht statt um Universitätspolitik." betont Christoph Gruber, Präsident des ÖCV. Falls die Besetzer allerdings keinen Willen zeigen sollten, endlich die Lehrsäle zu verlassen, sollten alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden, um wieder einen ordnungsgemäßen Studienbetrieb zu gewährleisten.

Hahns Universitätsgipfel für Dialog über Zukunft der Universitäten nützen

"Einige Politiker, darunter auch Bundeskanzler Faymann, haben die Universitäten durch die Abschaffung der Studienbeiträge in große Probleme gestürzt. Nun gilt es, den Universitäten wieder Steuerungsinstrumente in die Hand zu geben." erläutert ÖCV-Präsident Gruber. Weiters muss dringend nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten für die Universitäten gesucht werden, denn in Zeiten der Krise sind die notwendigen Finanzmittel nicht alleine vom Staat aufzustellen. "Es gilt, Minister Hahns Universitätsgipfel unter Einbindung der Wirtschaft für einen breiten Dialog über die Zukunft und die Finanzierung der Universitäten zu nützen. Der Cartellverband jedenfalls steht als größter Studenten- und Akademikerverband Österreichs mit über 12.000 Mitgliedern als konstruktiver Partner zur Verfügung." so Gruber abschließend.

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