Konjunkturklausel in der Elektro- und Elektronikindustrie erfolgreich umgesetzt

FEEI-Obmann Hochleitner würdigt die gute sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit / Kurzarbeit in der Elektro- und Elektronikindustrie geht zurück

Wien (OTS) - "Mit der Konjunkturklausel ist es uns gelungen, die
von der Wirtschaftskrise besonders betroffenen Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie rasch und spürbar finanziell zu entlasten. Das jetzt vorliegende Ergebnis wurde durch das konstruktive Zusammenwirken beider Seiten möglich und stellt die gute sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit, die wir bereits seit vielen Jahren in der Elektro- und Elektronikindustrie pflegen, erneut unter Beweis", zeigte sich Albert Hochleitner, Obmann des FEEI -Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie - heute erfreut über die hohe Akzeptanz des gemeinsam mit Gewerkschaften und Betriebsräten umgesetzten Modells. Die Konjunkturklausel bringe den betroffenen Mitgliedsunternehmen des FEEI darüber hinaus auch langfristig Vorteile, da damit die dauerwirksame Belastung für zukünftige Lohn-und Gehaltserhöhungen reduziert werde.

Konjunkturklausel in 60 Unternehmen umgesetzt

Insgesamt haben 78 Unternehmen mit rund 20.000 Beschäftigten die Option beantragt. Das ist rund ein Drittel aller dem Kollektivvertrag unterliegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 60 eingereichte Anträge, die rund 16.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betreffen, konnten erfolgreich bearbeitet werden.

Mit der Sonderregelung der Konjunkturklausel, die im Rahmen des diesjährigen Kollektivvertrags-Abschlusses vereinbart wurde, konnte die unterschiedliche wirtschaftliche Lage in den Unternehmen berücksichtigt werden. Für alle Betriebe, die im 1. Quartal 2009 gegenüber dem 1. Quartal 2008 einen Umsatzrückgang von 15% und mehr hatten, wurde die Möglichkeit für eine geringere Ist-Erhöhung von 1,4% statt 2,2% geschaffen. Die Einreichungen für eine Nutzung der Klausel mussten bis 19. Juni im FEEI bzw. bei den Gewerkschaften eingelangt sein. Die Bearbeitungsfrist der Anträge endete am 21. Oktober.

Kurzarbeit geht zurück

Seit November 2008 nahmen 26 Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie Kurzarbeit in Anspruch, betroffen davon waren in diesem Zeitraum insgesamt 8.720 Beschäftigte. Per 10. Juli 2009 befanden sich 5.200 Personen in Kurzarbeit. Aktuell wird in elf Unternehmen mit 3.947 Beschäftigten kurzgearbeitet, und die Tendenz zeigt in Richtung eines weiteren Rückgangs.

Über den FEEI

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertritt in Österreich die Interessen von 285 Unternehmen mit mehr als 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von 11,8 Milliarden Euro (Stand 2008). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern - dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), ICT Austria, das UFH, das Umweltforum Starterbatterien (UFS), der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie (bahnindustrie.at) - ist es das oberstes Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken.

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