Für Christgewerkschafter ist Kreuz-Verbannung inakzeptabel

Urteil der Straßburger Richter völlig unverständlich und abgehoben

Wien (OTS/FCG) - Einen massiven Schaden für die "Europäische Identität" ortet der Bundesvorsitzende der Christgewerkschafterinnen und Christgewerkschafter, Norbert Schnedl, im völlig unverständlichen Gerichtsurteil von Strassburg. Dort hatten diese Woche Richter das Anbringen von Kreuzen in italienischen Klassenzimmern untersagt und jedes Augenmaß vermissen lassen. "Das Kreuz ist Ausdruck und Symbol für die europäische Kultur und Wertehaltung. Denn neben der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit ist das christliche Wertefundament ein wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der europäischen Identität", so Schnedl weiter.

Auch wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine Einrichtung des Europarates ist, fordern die Christgewerkschafter dennoch die Europäische Union - und hier den Kommissionspräsidenten Barroso - auf, unverzüglich zu handeln und sich eindeutig von diesem abgehobenen Urteil zu distanzieren.

"Wir werden jedenfalls mit aller Vehemenz dafür eintreten, dass Kreuze in den österreichischen Kindergärten und Klassenzimmern erhalten bleiben!" so Schnedl abschließend.

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