Steier fordert vorsorgende und nachhaltige Sicherung der Grundwasserqualität für kommende Generationen

Wien (OTS/SK) - Der nationale Gewässerbewirtschaftungsplan stand
im Brennpunkt des gestrigen parlamentarischen Umweltausschusses. Dieser stellt ein wichtiges Instrument zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie dar; bis 2015 sollen alle Gewässer das Etappenziel des guten Zustandes erreicht haben. "Wasser ist unser wichtigster Rohstoff. Der nachhaltige und vorsorgende Umgang mit unseren Wasserressourcen und hier vor allem mit dem Grundwasser ist daher ein Muss - speziell im Interesse kommender Generationen. Intensivlandwirtschaft und Intensivtierhaltung - wie z.B. der Schweinemastställe mit überbordenden Gülleanlagen - erhöhen den Nitrateintrag im Grundwasser und sind aus ökologischer Sicht problematisch", so der burgenländische SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Steier. ****

Während der Zustand der Gewässer in Österreich in den letzten 20 Jahren verbessert werden konnte, seien im Bereich des Grundwassers seit 1990 keine drastischen Fortschritte zu verzeichnen. Hier bestünden nach wie vor Belastungen mit Nitrat und Phosphor; da zu bezweifeln sei, dass die bestehenden Maßnahmen ausreichend greifen, sei die Stärkung des rechtlichen Rahmens anzustreben. Die Verbesserung des ökologischen Zustands müsse künftig verstärkt auch das Grundwasser einbeziehen. "Um langfristig auf gesundes und sauberes Trinkwasser zurückgreifen zu können, ist ein flächendeckender Grundwasserschutz nötig", so Steier abschließend. (Schluss) mo/mp

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